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	<title>Zurück in Deutschland</title>
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	<description>Auf dem Weg zum Bachelor</description>
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		<title>STRAHLEND GRÜNER FRÜHLING</title>
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		<pubDate>Mon, 28 Mar 2011 20:15:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>mapexplorestheworld</dc:creator>
				<category><![CDATA[Studium - Alltag]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Frühling hat sich bereits angekündigt, während aber die Natur bisweilen noch im bescheidenen grün „erstrahlt“ hat ein geologisches Erdbeben in Fern-Ost letztendlich selbiges auf politischer Ebene ausgelöst, welches die Grünen erstrahlen lässt. Als einem an jenem Morgen nach dem Superwahlsonntag die ersten Sonnenstrahlen  das Gemüt erheiterten, kann einem beim Bäcker auch schon mal die [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=envirocyclingtraveller.wordpress.com&amp;blog=6406157&amp;post=1255&amp;subd=envirocyclingtraveller&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-family:Georgia,serif;"><span style="font-size:small;">Der Frühling hat sich bereits angekündigt, während aber die Natur bisweilen noch  im  bescheidenen grün „erstrahlt“ hat ein geologisches Erdbeben in Fern-Ost letztendlich  selbiges auf politischer Ebene ausgelöst, welches die Grünen erstrahlen lässt. </span></span></p>
<p><span style="font-family:Georgia,serif;"><span style="font-size:small;">Als einem an jenem Morgen nach dem Superwahlsonntag die ersten Sonnenstrahlen  das Gemüt erheiterten, kann einem beim Bäcker auch schon mal die Überschrift einer großen deutschen Boulevard Zeitschrift inspirieren. Gleichzeitig wird bei dieser Formulierung der Tenor des Mitte-rechts orientierten Tageblatts sehr schön deutlich und ich müsste mich strahlungsfreieren weniger negativ behafteten Formulierungen bezichtigen. Aber die GDL ist schließlich Schuld, dass ich die Mitfahrt bei einem Fahrer nach Gießen bevorzugte und nur so bin ich zum Bäcker gelangt. Die Unannehmlichkeiten bei der Fahrt mit drei verschieden privaten Bahnunternehmen auf dem Weg nach Kassel über Nordstemmen und Göttingen waren vorprogrammiert. Eine schlechte Ausrede, ich weiß, am Bahnhof hätte ich selbstverständlich nicht den Zeitungskiosk gemieden. Noch schlechter waren allerdings die  Erklärungen der FDP-Abgeordneten zur Wahlschlappe. Überall war zu hören: „Japan ist schuld“. Ja sicher doch,  die Umfrage-Werte der FDP sind erst seit zwei Wochen in den Keller gerutscht, ja nee ist klar. Na gut, diese Fazits fielen noch im Eindruck der “achso überraschenden“  Wahlniederlage. Westerwelles inhaltslosen Parolen wie „wir werden kämpfen“ und Angriffe auf die Opposition wie „arm aber aber sexy“ mobilisieren eben keine Wähler mehr, über die Nummer mit den Steuersenkungen hüllen wir mal den Mantel des Schweigens. Nun &#8222;hat er verstanden&#8220; der Guido. Auf die Neuorientierung der Liberalen  bin ich jetzt schon gespannt.</span></span></p>
<p><span style="font-family:Georgia,serif;"><span style="font-size:small;">Ebenso auf die ersten Errungenschaften des ersten Grünen Ministerpräsidenten  überhaupt. Die Hoffnung bleibt, dass keine Ernüchterung folgt, wie das in der Politik halt eben so ist. Beim Atomausstieg wird der Wiederstand wohl geringer sein als beim Stopp von Stuttgart 21. Nicht das dieses Thema gleich die erste Grün-Rote  Koalition gefährdet. Grün-Rot hört sich noch ungewohnter an als Moratorium, auch sind mir inzwischen mehr Lybische und Japanische  Städtenamen geläufig. Dioxin und von Guttenberg sind dagegen schon wieder Schnee von gestern, der Tahir Platz wohl auch. Und was der Frühling noch für Themen bringt wird sich zeigen. Ich hoffe zumindest, dass ich bald über solche Werbeplakat nicht mehr stutzig werde, denn Fegen beim Frühjahrsputz hat genauso wenig mit Atomkraft zu tun, wie der HSV mit der zweiten Liga.</span></span></p>
<p><span style="font-family:Georgia,serif;"><span style="font-size:small;"><a href="http://envirocyclingtraveller.files.wordpress.com/2011/03/obi.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-1258" title="Strahlen" src="http://envirocyclingtraveller.files.wordpress.com/2011/03/obi.jpg?w=450&#038;h=668" alt="" width="450" height="668" /></a><br />
</span></span></p>
<p><span style="font-family:Georgia,serif;"><span style="font-size:small;">Der Springer Presse zum Trotze in eigenen Worten: </span></span></p>
<p><span style="font-family:Georgia,serif;"><span style="font-size:small;">&#8222;Ich freue mich über den grünen Anstrich der Landtage im Südwesten&#8220;. </span></span></p>
<p><span style="font-family:Georgia,serif;"><span style="font-size:small;">Das ist doch mal ein strahlungsfreies Statement.</span></span></p>
<p><span style="font-family:Georgia,serif;"><span style="font-size:small;">Genießt die Zeitumstellung, es wird wieder nach Acht Uhr dunkel.</span></span></p>
<br />Einsortiert unter:<a href='http://envirocyclingtraveller.wordpress.com/category/studium-alltag/'>Studium - Alltag</a>  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/envirocyclingtraveller.wordpress.com/1255/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/envirocyclingtraveller.wordpress.com/1255/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/envirocyclingtraveller.wordpress.com/1255/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/envirocyclingtraveller.wordpress.com/1255/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/envirocyclingtraveller.wordpress.com/1255/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/envirocyclingtraveller.wordpress.com/1255/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/envirocyclingtraveller.wordpress.com/1255/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/envirocyclingtraveller.wordpress.com/1255/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/envirocyclingtraveller.wordpress.com/1255/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/envirocyclingtraveller.wordpress.com/1255/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/envirocyclingtraveller.wordpress.com/1255/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/envirocyclingtraveller.wordpress.com/1255/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/envirocyclingtraveller.wordpress.com/1255/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/envirocyclingtraveller.wordpress.com/1255/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=envirocyclingtraveller.wordpress.com&amp;blog=6406157&amp;post=1255&amp;subd=envirocyclingtraveller&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		<title>DREI JAHRESZEITEN</title>
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		<pubDate>Mon, 13 Dec 2010 00:49:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>mapexplorestheworld</dc:creator>
				<category><![CDATA[Studium - Alltag]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Natur war fleißig in den letzten zwei Monaten, länger liegen diese Fotos von meinem Uniweg zeitlich nicht auseinander – drei Jahreszeiten komprimiert auf so eine kurze Zeit. Die letzten zwei Wochen schließen wettertechnisch nun auch den Kreis: Genau so winterlich war es auch bei meiner Wiederkehr aus Neuseeland, bloß dass sich selbige noch nicht [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=envirocyclingtraveller.wordpress.com&amp;blog=6406157&amp;post=1239&amp;subd=envirocyclingtraveller&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-family:Georgia,serif;"><span style="font-size:small;"><a href="http://envirocyclingtraveller.files.wordpress.com/2010/12/jahreszeiten.jpg"><img class="size-full wp-image-1240 alignleft" title="Jahreszeiten" src="http://envirocyclingtraveller.files.wordpress.com/2010/12/jahreszeiten.jpg?w=450&#038;h=196" alt="" width="450" height="196" /></a>Die Natur war fleißig in den letzten zwei Monaten, länger liegen diese Fotos von meinem Uniweg zeitlich nicht auseinander – drei Jahreszeiten komprimiert auf so eine kurze Zeit.  Die letzten zwei Wochen schließen wettertechnisch nun auch den Kreis: Genau so winterlich war es auch bei meiner Wiederkehr aus Neuseeland, bloß dass sich selbige noch nicht ganz gejährt hat &#8211; es war ein früher Wintereinbruch. Heute Morgen der ganze Schnee weg, nicht aber am Horizont, der Bergpark am Herkules ist immer noch weiß. An die weiten Aussichten im Mittelgebirge habe ich mich noch nicht ganz gewöhnt. </span></span></p>
<p><span style="font-family:Georgia,serif;"><span style="font-size:small;"><a href="http://envirocyclingtraveller.files.wordpress.com/2010/12/wartburg.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-1241" title="Wartburg" src="http://envirocyclingtraveller.files.wordpress.com/2010/12/wartburg.jpg?w=450&#038;h=337" alt="" width="450" height="337" /></a><br />
</span><span style="font-size:small;">Ja erst zwei Monate, schon wieder Halbzeit in der Vorlesungsphase, dieses Wochenende habe ich erstmals mit Tinas multinationaler Studientruppe die Vorzüge des Semestertickets genutzt und die historische Wartburg in Eisenach besucht, ein sehr gelungener Ausflug. Mir war gar nicht klar, dass das Bundesland der köstlichen Thüringer Bratwurst so Nahe liegt. </span></span></p>
<p><span style="font-family:Georgia,serif;"><span style="font-size:small;"><a href="http://envirocyclingtraveller.files.wordpress.com/2010/12/thc3bcringer.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-1242" title="Thüringer" src="http://envirocyclingtraveller.files.wordpress.com/2010/12/thc3bcringer.jpg?w=450&#038;h=247" alt="" width="450" height="247" /></a><br />
</span><span style="font-size:small;">Nun freue ich mich auf die kommenden Weihnachtstage und wünsche noch allen Lesern eine besinnliche Adventszeit.</span></span></p>
<br />Einsortiert unter:<a href='http://envirocyclingtraveller.wordpress.com/category/studium-alltag/'>Studium - Alltag</a>  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/envirocyclingtraveller.wordpress.com/1239/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/envirocyclingtraveller.wordpress.com/1239/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/envirocyclingtraveller.wordpress.com/1239/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/envirocyclingtraveller.wordpress.com/1239/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/envirocyclingtraveller.wordpress.com/1239/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/envirocyclingtraveller.wordpress.com/1239/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/envirocyclingtraveller.wordpress.com/1239/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/envirocyclingtraveller.wordpress.com/1239/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/envirocyclingtraveller.wordpress.com/1239/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/envirocyclingtraveller.wordpress.com/1239/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/envirocyclingtraveller.wordpress.com/1239/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/envirocyclingtraveller.wordpress.com/1239/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/envirocyclingtraveller.wordpress.com/1239/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/envirocyclingtraveller.wordpress.com/1239/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=envirocyclingtraveller.wordpress.com&amp;blog=6406157&amp;post=1239&amp;subd=envirocyclingtraveller&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		<title>NEW ZEALAND BY BIKE</title>
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		<pubDate>Mon, 15 Nov 2010 16:00:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>mapexplorestheworld</dc:creator>
				<category><![CDATA[Neuseeland]]></category>
		<category><![CDATA[Abenteuer]]></category>
		<category><![CDATA[Fahrradtour]]></category>
		<category><![CDATA[Otago Central Rail Trail]]></category>
		<category><![CDATA[Reise]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8222;Woher bekomme ich solch ein Fahrrad&#8220; fragte mich ein asiatischer Tourist als ich gerade früh morgens in Wellington mein Gefährt aufgesattelt hatte. In Neuseeland ist es sehr einfach einen Abenteuerurlaub pauschal zu buchen, hierzu zählt unter anderem Fallschirmspringen, Bungeejumping sowie wilde Wassertouren mit dem Speedboat durch felsige Schluchten oder mit dem Schlauchboot auf wildem Gewässer. [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=envirocyclingtraveller.wordpress.com&amp;blog=6406157&amp;post=1218&amp;subd=envirocyclingtraveller&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://envirocyclingtraveller.files.wordpress.com/2010/11/1_bike.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-1219" title="bike_scenery" src="http://envirocyclingtraveller.files.wordpress.com/2010/11/1_bike.jpg?w=469&#038;h=162" alt="" width="469" height="162" /></a></p>
<p><a href="http://envirocyclingtraveller.files.wordpress.com/2010/11/1_bike.jpg"></a><span style="font-family:Georgia,serif;"><span style="font-size:small;">&#8222;Woher bekomme ich solch ein Fahrrad&#8220; fragte mich ein asiatischer Tourist als ich gerade  früh morgens in Wellington mein Gefährt aufgesattelt hatte. </span></span></p>
<p><span style="font-family:Georgia,serif;"><span style="font-size:small;">In Neuseeland ist es sehr einfach einen Abenteuerurlaub pauschal zu buchen, hierzu zählt unter anderem Fallschirmspringen, Bungeejumping sowie wilde Wassertouren mit dem Speedboat durch felsige Schluchten oder mit dem Schlauchboot auf wildem Gewässer. Eine Fahrradtour kann man sicherlich auch als einen gewissen Abenteuerurlaub betrachten, man weiß eben nie wo man am nächsten Abend übernachtet und es können Straßen und Pisten erkundet werden, die kein Bus entlang steuert. Nebenbei ist man dem teilweise unberechenbaren Wetter des Inselidylls in der Südsee ausgesetzt.</span></span></p>
<p><span style="font-family:Georgia,serif;"><span style="font-size:small;">Jedoch ist es ein aufwendiges Unterfangen sich in Neuseeland eine vernünftige Ausrüstung zusammenzustellen, denn gewöhnlich erhält man beim Fahrradhändler nur ein Mountainbike ohne Gepäckträger und Schutzbleche, von den Frontbügeln ganz zu schweigen. Irgendwann habe ich auch halbwegs bezahlbare wasserdichte Satteltaschen online erstanden.</span></span></p>
<p><span style="font-family:Georgia,serif;"><span style="font-size:small;"> Ja und bei dem Anblick eines so reisebereiten Fahrrades ist die Frohlockung groß, selber in die Pedale treten zu wollen, Fragen kostet ja nichts, aber solch ein praktisches Unikat wollte ich nicht schon nach den ersten geschobenen Metern zur Fähre auf die Südinsel gleich wieder hergeben. </span></span></p>
<p><span style="font-family:Georgia,serif;"><span style="font-size:small;">Apropos Unikat, im Land der unzähligen Campervans schien ich mit meiner Art zu Reisen aufzufallen, im Wartesalon der Fährgesellschaft wurde ich abermals angesprochen, diesmal von einem groß gewachsenem neuseeländischen Studenten aus Christchurch, er bot mir seine Wohnung an, falls ich durch seine Stadt käme. Für die letzten Tage am Ende der Reise stand bereits fest, die Kosten für ein Hostel werden mir erspart bleiben. </span></span></p>
<p><span style="font-family:Georgia,serif;"><span style="font-size:small;"><a href="http://envirocyclingtraveller.files.wordpress.com/2010/11/nz.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-1220" title="NZ" src="http://envirocyclingtraveller.files.wordpress.com/2010/11/nz.jpg?w=450&#038;h=337" alt="" width="450" height="337" /></a></span><span style="font-size:small;">Sobald auf der Südinsel angekommen, wurden sofort die ersten Höhenmeter in Angriff genommen, so wie es in einer Fjordähnlichen Landschaft in den &#8216;Marlborough Sounds&#8217; nicht anders zu erwarten ist. Überhaupt stellt sich die Frage, ob Neuseeland für eine Fahrradreise geeignet ist. Meines Erachtens sollte man schon etwas Erfahrung besitzen und ein überzeugter Fahrradfahrer sein. Wer allein auf das Geld schaut, wird keine Freude haben, da besonders in einsamen Gegenden das Wasser deutlich teurer ist als Sprit. Was sind Dreißig gesparte Euro bei 500 km geradelten Kilometern? Die geomorphologisch stark ausgeprägte Südinsel verlangt einem so manchen Schweißtropfen ab und nicht zuletzt leistet der Wind einen gehörigen Beitrag, der an der Ausdauer zehrt. Es gab Tage, da war ich nach 60 Kilometern fix und alle und welche, da hat nach 150 Kilometern der Sonnenuntergang den Feierabend eingeläutet. Wie gesagt, das unberechenbare Wetter, an einem Tage war es unmöglich bei starken Seitenwind sein Fahrrad in der senkrechten zu halten und Abends konnte ein Lagerfeuer bei absoluter windstill genossen werden. Ein Morgen bei Sonnenschein endete gegen Abend mit einer Fahrt durch mehrstündigen monsunartigen Regen. </span></span></p>
<p><span style="font-family:Georgia,serif;"><span style="font-size:small;">Der Verkehr ist auf der Südinsel nur in besiedeltem Raum etwas stärker frequentiert. Auf den einzigen Haupstraßen über Land, kann man zeitweise mehr zehn Minuten seine Ruhe haben, bis einem ein einzelnes Fahrzeug begegnet. Außer den Lastwagen wird auf Radfahrer Rücksicht genommen, zumindest auf der Südinsel, so mein Eindruck. Auf der Nordinsel sieht es mitunter etwas anders aus, deshalb sollte die Südlichere präferiert werden. Diese Erfahrungen habe ich von Mitstreitern vernommen, denn Selbige trifft man auch irgendwann einmal unterwegs. Immerhin habe ich gut eine Woche die Fahrt mit einem Kanadier und einem Deutschen genießen dürfen: Wildcampen am See oder Fluss bei einem gepflegtem Bier am Lagerfeuer. Es gibt aber auch Phasen, da macht man mehr Begegnungen mit Kuh, Reh- oder Schafherden, es taucht auch nach über Hundert Kilometern kein einziges Lädchen auf. Trotzdem, wie bereits erwähnt, eins ist sicher, wenn man mit dem Rad unterwegs ist, man fällt auf. Nie zuvor wurde ich so oft angesprochen, „wir haben dich gestern dort in der und der Straße gesehen, heute bist du schon hier?“ oder so ähnlich. Besonders bemerkenswert war ein Wiedersehen einer international bunt gemischten Reisegruppe eines grünen „KIWI Experience“ Busses, welcher mich Nachmittags achtzig Kilometer vor dem einzigen Ort &#8216;Westport&#8217; überholt hatte &#8211; Abends saßen wir trotzdem im gleichen Hostel. Ich bin sicher, dass zumindestens einige begriffen hatten, dass diese Art Buspauschalreise nicht so wirklich das wahre „Experience“ ist.</span></span></p>
<p><span style="font-family:Georgia,serif;"><span style="font-size:small;"><a href="http://envirocyclingtraveller.files.wordpress.com/2010/11/nice_spots.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-1221" title="nice_spots" src="http://envirocyclingtraveller.files.wordpress.com/2010/11/nice_spots.jpg?w=450&#038;h=373" alt="" width="450" height="373" /></a></span><span style="font-size:small;">Strecken die man als Radler nicht missen sollte, ist die Westküste zwischen Greymouth and Westport, die wahren Abenteurer riskieren es weiter entlang der Westküste bis nach Haast: Außer am berühmten Franz Joseph Fox Geltscher gibt es 320 Kilometer keine Möglichkeiten zum Unterkommen und Einkaufen und dass bei äußerst rauem Klima. Als Alternative bietet es sich an, den fast einzigen Zug auf der Südinsel nach Christchurch über den Arthurs Pass zu nehmen oder den Pass mit eigener Kraft zu erklimmen. Wetterbedingt entschied ich mich für Ersteres &#8211; einmal Zugfahren in Neuseeland. Dieser fährt einmal täglich und alles erinnert einen eher an Flugzeug fliegen, eine Bordkarte mit Sitzplatz, das Fahrrad kann man schon drei Stunden vorher einchecken und am Bahnhof Springfield stand es dann da wie vorher gebucht. An diesem einsamen Ort mitten in den NZ-Alpen hielt der Zug nur wegen mir.</span></span></p>
<p><span style="font-family:Georgia,serif;"><span style="font-size:small;">In der Region um Queenstown ist die Fähre zur Walters Peak zu empfehlen, danach kann man mehr als Hundert Kilometer in Einsamkeit auf Schotterwegen gen Süden genießen, einen Umweg zu den Mavora Lakes bloß nicht auslassen. Zu guter Letzt ist der „</span></span>Otago Central Rail Trail<span style="font-family:Georgia,serif;"><span style="font-size:small;">“  <a href="http://www.otagorailtrail.co.nz/">http://www.otagorailtrail.co.nz/</a> ein Muss, schließlich ist dies der einzige explizit ausgewiesene Fern–Radweg in diesem Land, ausgebaut auf einer ehemaligen Eisenbahnstrecke, mehr als 2% Anstieg ist ausgeschlossen. Das letzte Stück von Pukerangi nach Dunedin durch den spektakulären &#8216;Taieri Gorge&#8217; wurde für Touristenzwecke als Gleisbett aufrechterhalten, zu erleben aber nur mit dem Rad im Zug. In Dunedin schließlich habe ich die offiziell steilste (36%) Straße der Welt als Tourziel auserkoren. Von jetzt an begann die Rückreisen, zunächst mit der Fahrrad-freundlichsten Busgesellschaft „Atomic Shuttle“ bis nach Christchurch, die Strecke entlang des Highway 1 an der Küste war mir bereist gut bekannt und hemmte meine Motivation sie abzuradeln, das Wetter gab mir recht. Angekommen in der Stadt wollte ich meinen Gastgeber mit dem Handy anwählen, das Fahrrad war da, das Mobilfunkgerät aber im Bus geblieben. Ein Besuch in Reisecenter brachte Gewissheit, dass ich es wiederbekommen, würde, jedoch ich an diesem Abend, mein Zahlengedächnis rettete mir die Unterkunft. In den folgenden Tagen genoss ich zum letzten mal die Stadt, und suchte ich vergebens einen interessierten Fahrradabnehmer. Derweil wurde die Gastfreundlichkeit bei dem Neuseeländer selbst bei sechs kaum bekannten Gästen nicht überstapaziert. Umso schwieriger war es so einen asiatischen Zeitgenossen wie aus den frühesten  Reisestunden aufzutreiben. Auch wenn es mitunter absurd klingt, es ist fast ratsamer sein Rad aus Europa ein- und auszufliegen zu lassen, als mit den Kiwis Fahrradgeschäfte zu machen, ein gebrauchtes Fahrrad wird definit unterbewertet. Fortan stellte ich mir die Frage wie bekomme ich mein Fahrrad los, mein alter Mitbewohner hat Glück gehabt – Freundschaftspreis.</span></span></p>
<p><em>Zusammenfassung meiner Fahrradtour vom 15. 11. bis 09.12.2009</em></p>
<p><em><a title="Pics NZ by bike" href="http://www.facebook.com/album.php?aid=131682&amp;id=543863852&amp;saved" target="_blank">Weitere Fotos</a><br />
</em></p>
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		<title>MASTER DESASTER</title>
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		<pubDate>Thu, 28 Oct 2010 22:15:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>mapexplorestheworld</dc:creator>
				<category><![CDATA[Studium - Alltag]]></category>

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		<description><![CDATA[Gemessen an dem Eindruck den man gewinnt, wenn man den Artikel über das Master Desaster im UniSpiegel liest hier klicken, begann die erste Begrüßungsveranstaltung mit einer großen Überraschung. Es waren gerade mal acht Studenten zugegen. Im Laufe der Vorstellungsrunde stellte sich dann noch heraus, dass vier von Ihnen Bachelor-Studenten aus dem fünften Semester waren, welche [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=envirocyclingtraveller.wordpress.com&amp;blog=6406157&amp;post=1206&amp;subd=envirocyclingtraveller&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-family:Georgia,serif;"><span style="font-size:small;">Gemessen an dem Eindruck den man gewinnt, wenn man den Artikel über das Master Desaster im UniSpiegel </span></span><span style="font-family:Georgia,serif;"><span style="font-size:small;">liest<a title="Master Desaster" href="http://www.spiegel.de/spiegel/unispiegel/d-74466611.html" target="_blank"> hier klicken</a>, begann die erste Begrüßungsveranstaltung mit einer großen Überraschung. Es waren gerade mal acht Studenten zugegen. Im Laufe der Vorstellungsrunde stellte sich dann noch heraus, dass vier von Ihnen Bachelor-Studenten aus dem fünften Semester waren, welche mal aus reinem Interesse reinschuppern wollten. Eine Mitarbeiterin bei der IFAT-Messe in München hatte mir noch viel Glück bei der Bewerbung gewünscht. Das einzige Glück was ich offensichtlich habe ist, dass ich den Master ohne jegliche Auflagen studieren darf und wie ich mich rumgehört habe, bin ich da so ziemlich der Einzige. Das ist der nächste Irrsinn an der ganzen Bologna-Geschichte, ein Uniwechsel mit einem Bachelorabschluss ist längst nicht so einfach wie einst angedacht. Einem weiteren Beispiel aus meinem Freundeskreis wird gerade im Nachrichtenmagazin SPIEGEL Beachtung geschenkt <a title="Absage an FH Studenten" href="http://www.spiegel.de/unispiegel/studium/0,1518,725413,00.html" target="_blank">hier klicken</a> und dieses ist meines Erachtens weitaus skandalöser als so ein paar Auflagen wie Kurse aus dem Bachelorstudium nachzuholen. Wer den Artikel zu Ende gelesen hat, der weiß das Tina nun auch in Kassel gelandet ist, da fühlt man sich nicht ganz so fremd an so einer anonymen Uni, der Kontrast zur Fachhochschule ist schon deutlich geworden. Auch wenn ich nur drei Mitstudenten in meinem Semester habe, sind bei der Vorlesung meist mehr als zehn Studenten anwesend, Maschinenbauer, Bauings und Verfahrenstechniker und Wirtschaftsings. Dank der mannigfaltigen Kursauswahl ist das Auditorium stehts in einer neuen Kombination besetzt, da ist ein WIR-Gefühl wie an der HS in Bremen schon im Keim erstickt. </span></span></p>
<p><span style="font-family:Georgia,serif;"><span style="font-size:small;">Ich kann mich noch gut erinnern, was für ein Rumoren entstand, wenn in der ersten Vorlesungswoche der Stundenplan nicht verbindlich war, ja waren das schöne Zeiten, verglichen mit dem Chaos was hier herrscht: Jeder Fachbereich hat sein eigenes System Änderungen und Startzeiten bekannt zu geben. Bei den bis zu sieben verschiedenen Fachbereichen die unser Auswahlspektrum lehren steht man nicht selten vor verschlossenen Türen, da nicht einmal auf das Online-Vorlesungsverzeichnis verlass ist. Bis heute habe ich nicht verstanden, warum ein einwöchiges Seminar im Januar am Montagmorgen um acht Uhr gelistet ist, sicherlich eine miese Finte um den gemütlichen Studentenalltag eins auszuwischen.</span></span></p>
<p><span style="font-family:Georgia,serif;"><span style="font-size:small;">So und nun noch eine Anekdote zum Thema kompliziert, wir erinnern uns in Neuseeland war alles einfach, man hatte einen Account, damit konnte man alles machen, drucken, Bücher ausleihen, Lernplattformen anwählen usw. Hier gibt es für jedes Medium einen eigenen Account und wenn man sich zum Beispiel mit der Bibliotheksausweisnummer im Rechner eingeloggt hat, muss man am Drucker die Kartennummer eingeben, obwohl es im Prinzip die gleiche Karte ist, ja das macht mal gar keinen Sinn. Meine achtstellige Matrikelnummer kann ich schon im Kopf, aber irgendwann ist auch mal Schluss mit Zahlengedächnis.</span></span></p>
<p><span style="font-family:Georgia,serif;"><span style="font-size:small;">In der Auferstehungsskirche in Kassel finden Vorlesungen statt und im Kino auch, ja die Studierendenzahlen steigen, in diesem Semester wurde erstmals die magische 20.000 er Marke geknackt und es gibt akute Raumprobleme. Da passt es ins Bild, dass die Vorlesung im multimedialen Zeitalter online daheim auf dem Ipad verfolgt werden kann <a title="Vorlesung daheim" href="http://www.spiegel.de/spiegel/unispiegel/d-74466621.html" target="_blank">hier klicken</a>.</span></span></p>
<p><span style="font-family:Georgia,serif;"><span style="font-size:small;">Ich weiß nicht was für Eindruck mein Beitrag auf den Leser macht, für mich ist es irgendwie der normale Uniwahnsinn, der Spaß macht und eine neue Erfahrung ist. Als Bachelor-Ersti wäre ich damit bestimmt überfordert gewesen, somit betrachte ich die Hochschule in Bremen schon jetzt mit einem anderen Auge und die zwei Semester in Neuseeland waren ein gesunder Übergang damit die Umstellung nicht zu krass ausfällt. Mein grober Studienplan, so weit ich das abschätzen kann, steht zumindest, 33 ECTS pro Semester, dann kann man in Ruhe seine Masterthesis (24 ECTS incl. Projekt) bearbeiten. Ich hoffe das ist ein nicht zu extravagantes Ansinnen, aber wer will schon mit seinem Bachelorabschluss im Praktikantenzimmer landen.</span></span></p>
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		<title>EIN AKADEMISCHER GRAD ZUM WM-START</title>
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		<pubDate>Tue, 22 Jun 2010 11:40:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>mapexplorestheworld</dc:creator>
				<category><![CDATA[Studium - Alltag]]></category>

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		<description><![CDATA[Zeit für einen Rückblick und ein paar Zahlenspiele: Am 11.11. letzten Jahres war meine letzte Prüfung als internationaler Student in Neuseeland abgelegt, nun am 11.Juni gilt gleiches für meinen Bachelor of Science. Damals am 11.12. war auch meine Zeit als Reisender verstrichen, die Vorbereitung auf den Rückweg stand an. Dazwischen liegt schon wieder ein halbes [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=envirocyclingtraveller.wordpress.com&amp;blog=6406157&amp;post=1164&amp;subd=envirocyclingtraveller&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><!-- 		@page { margin: 2cm } 		P { margin-bottom: 0.21cm } --><span style="font-family:Georgia,serif;"><span style="font-size:small;">Zeit für einen Rückblick und ein paar Zahlenspiele: Am 11.11. letzten Jahres war meine letzte Prüfung als internationaler Student in Neuseeland abgelegt, nun am 11.Juni gilt gleiches für meinen Bachelor of Science. Damals am 11.12. war auch meine Zeit als Reisender verstrichen, die Vorbereitung auf den Rückweg stand an. Dazwischen liegt schon wieder ein halbes Jahr, wie die Zeit doch rennt. Die einzigen Indikatoren die plausibel erscheinen, sind das warme sommerliche Wetter und die lang anhaltende Helligkeit. Man stelle sich vor, in wenigen Tagen ist es auf einmal winterlich kalt mit Temperaturen unter dem Gefrierpunkt. Die Schafskälte am letzten Wochenende lieferte vielleicht einen leichten Eindruck. Selbst mit einer Reise nach Südafrika ist ein solcher Wetterumschwung  nicht ganz nach zu empfinden, so wie er mich damals bei der Rückkehr konfrontierte.</span></span></p>
<p><span style="font-family:Georgia,serif;"><span style="font-size:small;">Sehr viele von uns werden eine Reise nach Südafrika nicht antreten, dennoch sind jetzt alle Augen auf diesen Staat, wo das sportliche Großereignis stattfindet, gerichtet. Auf mich wirkt bis heute noch das fußballerische Großereignis aus Wellington nach, welches am Fünfzehnten des 11. Monats im letzten Jahr stattfand – die erfolgreiche WM-Qualifikation Neuseelands. Und da die 11 Jungs mit den roten Hosen und der Raute auf der Brust seit meiner Rückkehr an jeglichen Aufgaben für Großereignisse scheiterten, sind die Erlebnisse noch nicht verblast. Ich erwische mich öfters dabei, dass ich bisweilen mehr dem WM-Auftritt der All Whites entgegen fiebere, als dem unser Adler. Auch besitze ich derzeit noch mehr Fan-Accessoires des „Underdogs“ aus „Down Under“. Das kann sich aber noch ändern, schließlich steht ja noch nicht fest, ob das Trikot in einem Monat drei oder vier Sterne ziert. Während man mit unserer Nationalmannschaft derzeit noch ein Wechselbad der Gefühle durchleben muss, mausert sich der Außenseiter aus Ozeanien zum WM-Schreck. Nachdem ersten Remi signalisierte Trainer Ricki Herbert, dass das WM Ziel, einen Punkt zu erzielen, bereits erreicht sei. Doch nach dem zweiten Punkt gegen den amtierenden Weltmeister muss die gesunde sportliche Zielsetzung schon das Achtelfinale heißen. Ein Blick in Presse am anderen Ende der Welt zeigt, dass man schon andere Ansprüche an den sportlichen Erfolg, als ein paar Punkte in der Vorrunde zu erzielen, hegt. Journalisten hadern mit den Entscheidungen der Schiedsrichter und der Standhaftigkeit der italienischen Spieler: “</span><span style="font-size:small;"><em>Tommy Smith tugged at Daniele de Rossi&#8217;s shirt and de Rossi didn&#8217;t exactly try to resist gravity. The Leaning Tower of Pisa does a better job of trying to stay upright.</em></span><span style="font-size:small;">“ Ein anderer Journalist monierte „</span>Wenn die Weltmeisterschaft eine Bühne wäre, hätte Italien eindeutig die besten Schauspieler. Im neuseeländischen Staatsfernsehen wurde das Remi mit „<em>All Whites gegen „Hollywood-Betrüger 1:1</em>&#8220; angekündigt. </span></p>
<p><span style="font-family:Georgia,serif;">Ja die Sportart Nummer Eins Rugby wäre nichts für italienische Weicheier. So stellten Die ARD-Experten Beckmann und Scholl zurecht ein anderes Zweikampfverhalten der Neuseeländer fest: „<em>Die haben eben alle in der Schule Rugby gespielt</em>“. Nach deutschem Kommentatoren-Auge hätte Volksheld Rory Fallon (schoss das 1:0 in der Quali) Gelb-Rot sehen müssen, wegen zu viel Ellbogeneinsatz beim Zweikampf. Der Trainer Herbert verstand hingegen nicht einmal, weshalb es über einmal Gelb gab. Da prallen eben zwei unterschiedliche Welten zusammen. Was in der NZ-Presse allerdings weniger betrachtet wurde, dass vor dem 1:0 gegen Italien sowohl ein Foul als auch eine Abseitsposition vorlag, somit wäre das Duell Hollywood Schauspieler gegen Rugby-Schubster ausgeglichen und da bei Wood&#8217;s Schuss in der 83.Minute die nötige Präzision fehlte ist das Unentschieden mehr als gerecht. </span></p>
<p><span style="font-family:Georgia,serif;"><span style="font-size:small;">Wie dem auch sei, diese Ereignisse haben eine riesige Euphorie in dem Land der Weißen Wolke los getreten, der Fußball wird  zumindest das Kricket als zweit bedeutendste Sportart ablösen. Es wird berichtet, dass alle Schüler in weißer Kleidung zur Schule erscheinen, sonst gilt es die Schuluniform zutragen. Ich habe hier in Deutschland ein Utensil in meinem Koffer, das in den Sportgeschäften der Kiwis ausverkauft ist, das Nationaltrikot. Schon unglaublich, damals vor acht Monaten habe ich mehrere Wochen den richtigen Sportladen gesucht um eins zu bekommen, irgendwann in der Hauptstadt bin ich fündig geworden.</span></span></p>
<p><span style="font-family:Georgia,serif;"><span style="font-size:small;">An alle Menschen mit Neuseeländischen Wurzeln und einem gewissen Fußballtalent: Gemessen am Werdegang von Winston Reid (Torschütze 1:1 in der 93. Minute gegen Slowakei) ist es nicht schwer Nationalspieler der All Whites zu werden. Der Legionär von </span>FC Midtjylland aus Dänemark hat seine Bereitschaft für die Nationalmannschaft Neuseelands anzutreten bei Facebook &#8216;gepostet&#8217; und somit seine Nominierung im Mai 2010 ins Rollen gebracht, ein Blitzaufstieg à la Badstuber auf anderem Niveau. Ich denke, es lässt sich nicht in Zahlen ausdrücken, wie viele &#8216;Posts&#8217; es gebraucht hätte, Thorsten Frings wieder ins Nationalteam zu befördern, wenn selbst mehrere verletzungsbedingte Ausfälle nicht ausreichend waren. Vermisst habe ich ihn bis jetzt nicht und solange die Inflation der gelben Karten nach spanischem Geschmack nicht weiter anhält, werde ich es auch nicht. Man stelle sich allerdings ein Achtelfinale ohne Herrn Schweinsteiger und Khedira vor, gar nicht so unrealistisch </span> <span style="font-family:Georgia,serif;">durch die gelbe Kartenflut des Referees Undiano Mallenco, man kann nur auf eine gewisse göttliche Gnade von Herrn Simon aus Brasilien im Spiel gegen Ghana hoffen, was Stürmer Fabiano darf, steht einem Schiedsrichter auch nicht schlecht.</span></p>
<p><span style="font-family:Georgia,serif;"><span style="font-size:small;">Mit diesen Erzählung im Zeichen der WM möchte ich diesen Beitrag beenden und blicke mit voller Spannung auf die Spiele unser 11 Freunde beim letzten Spieltag der Vorrunde. </span></span></p>
<div id="_mcePaste" style="position:absolute;left:-10000px;top:1449px;width:1px;height:1px;overflow:hidden;"><!-- 		@page { margin: 2cm } 		P { margin-bottom: 0.21cm } --><span style="font-family:Georgia,serif;"><span style="color:#000000;">gelben Bürde des </span><span style="color:#000000;"><span style="font-weight:normal;">Referees </span></span><span style="color:#000000;">Undiano Mallenco, man kann nur auf eine gewisse göttliche Gnade von Herrn Simon aus Brasilien hoffen, was Fabiano darf, steht einem Schiedsrichter auch nicht schlecht.</span></span></div>
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		<title>DER COUNTDOWN LÄUFT</title>
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		<pubDate>Sun, 11 Apr 2010 13:00:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>mapexplorestheworld</dc:creator>
				<category><![CDATA[Studium - Alltag]]></category>

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		<description><![CDATA[Noch wenige Tage, dann ist Abgabe, und jetzt stand Ostern vor der Tür! Etwas ungelegen, Augen zu und durch. Ostern mal anders, statt Ostereier-und feuer, stand Word, Excel und jede Menge Bücherwälzen auf dem Tagesprogramm. Ostern mal anders, schon das zweite Jahr in Folge. Nur dass sich ein Aufwachen in einem robusten Gefährt an der [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=envirocyclingtraveller.wordpress.com&amp;blog=6406157&amp;post=1141&amp;subd=envirocyclingtraveller&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><!-- 		@page { margin: 2cm } 		P { margin-bottom: 0.21cm } --><span style="font-family:Georgia,serif;"><span style="font-size:small;">Noch wenige Tage, dann ist Abgabe, und jetzt stand Ostern vor der Tür! Etwas ungelegen, Augen zu und durch. Ostern mal anders, statt Ostereier-und feuer, stand Word, Excel und jede Menge Bücherwälzen auf dem Tagesprogramm. </span></span><a href="http://envirocyclingtraveller.files.wordpress.com/2010/04/denkblasea.jpg"><img title="Erinnerungen" src="http://envirocyclingtraveller.files.wordpress.com/2010/04/denkblasea.jpg?w=192&#038;h=157" alt="" width="192" height="157" /></a><span style="font-family:Georgia,serif;"><span style="font-size:small;">Ostern mal anders, schon das zweite Jahr in Folge. Nur dass sich ein Aufwachen in einem robusten Gefährt an der Okiwi Bay etwas schöner angefühlt hat. Das Fernweh, die Erinnerungen kommen immer wieder hoch.</span></span></p>
<p><span style="font-family:Georgia,serif;"><span style="font-size:small;"><a href="http://envirocyclingtraveller.files.wordpress.com/2010/04/whv1.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-1147" title="WHV" src="http://envirocyclingtraveller.files.wordpress.com/2010/04/whv1.jpg?w=450&#038;h=363" alt="" width="450" height="363" /></a><br />
</span></span></p>
<p><span style="font-family:Georgia,serif;"><span style="font-size:small;">Bevor ich es überhaupt geschafft habe Wilhelmshaven ein paar Zeilen zu widmen, ist das Kapitel auch schon abgehakt. Dafür taucht der Name dieser Stadt in meiner Thesis bereits über Fünfzig mal auf den insgesamt 86 Seiten auf, hat die Stadt das verdient? Schwer zu sagen, so richtig warm bin ich mit ihr nicht geworden, wie denn auch , es war doch ein eiskalter Winter! Nein, ganz im Ernst, Sehenswürdigkeiten sind rar in dieser Mittelstand mit dem größten Einwohnerschwund. Na gut, wer auf Backstein und Klinker steht, der mag sich hier wohl fühlen. Das Rathaus ist kantig klotzig aus dunklem Klinker gebaut, richtig imposant aber nicht nicht sehr schön. Als richtiger Anthroposoph könnte man es als Affront betrachten &#8211; nur rechte Winkel. Klinker-Expressionismus nennt man den Baustil, entworfen durch Fritz Höger, das Chilehaus in Hamburg gefällt mir viel besser. Sogar die Straßen sind mit Backstein gepflastert, immerhin, besser mit dem Rad zu befahren als gepflasterte Straßen mit Naturstein, ich kenne da jemand der die Große Johannesstraße an der Hochschule Bremen mit dem Rad verflucht hat. <img src='http://s1.wp.com/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </span></span></p>
<p><span style="font-family:Georgia,serif;"><span style="font-size:small;">In Wilhelmshaven war ich hingegen froh wenn der Straßenpflaster mal zu sehen war, denn das war selten der Fall. Es waren Witterungsbedingungen die das Radfahren unmöglich machten, die schönste Kombi war gefrorener Schnee, welcher zuvor getaut war und dann wieder unter einer frischen Schneeschicht versteckt war. Aber geht nicht gibt’s nicht und letztendlich haben die Knochen standgehalten. </span></span></p>
<p><span style="font-family:Georgia,serif;"><span style="font-size:small;">Apropos Straßen bzw. Straßennamen, auf dem Weg zur Arbeit habe ich täglich die Hamburger Straße gekreuzt, bin auf  Bremer Straße entlang gefahren, ein Palmerston Norther Straße gab es wider erwartend nicht, trotzdem hat mich der monotone Baustil der Häuser etwas an die Stadt erinnert, auch sind die meisten Straße als „Intersection“ angelegt, woran das wohl liegen mag? Ja, da habe ich gerade noch die junge Geschichte Palmerstons belächelt und schon wohne ich in einer Stadt in Deutschland, die jünger ist als meine Neuseeländische Studentenstadt. Kaiser Wilhelm brauchte dringend einen Kriegshafen, und wo ein Hafen ist muss auch eine Stadt sein, die Geburtsstunde Wilhelmshavens.</span></span></p>
<p><span style="font-family:Georgia,serif;"><span style="font-size:small;"><a href="http://envirocyclingtraveller.files.wordpress.com/2010/04/hh-winter1.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-1152" title="HH Winter" src="http://envirocyclingtraveller.files.wordpress.com/2010/04/hh-winter1.jpg?w=450&#038;h=367" alt="" width="450" height="367" /></a><br />
</span></span></p>
<p><span style="font-family:Georgia,serif;"><span style="font-size:small;">Mit dem Semesterticket war man zum Glück nicht an die Nordseestadt gefesselt, so habe ich auch schöne Eindrücke und Momente in Hamburg, Bremen, Hannover und Hildesheim erleben können. </span></span></p>
<p><span style="font-family:Georgia,serif;"><span style="font-size:small;"><a href="http://envirocyclingtraveller.files.wordpress.com/2010/04/hb_sonnenaufgang.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-1150" title="HB_Sonnenaufgang" src="http://envirocyclingtraveller.files.wordpress.com/2010/04/hb_sonnenaufgang.jpg?w=450&#038;h=244" alt="" width="450" height="244" /></a><br />
</span></span></p>
<p><span style="font-family:Georgia,serif;"><span style="font-size:small;">Gerade wohne ich in der fünften WG innerhalb von zwei Jahren, mit drei Spaniern, Erasmus-Studenten, ein Zusammenleben gestaltet sich besser als gedacht, Erasmus-Studenten und ein Bachelor in seiner Endphase, geht tatsächlich. Auch Real gegen Barca gucken hat da ein ganz anderen Flair. Gleichzeitig hält man sein Englisch am Leben, naja so einigermaßen zumindest, aber in einigen Tagen läuft das Zwischenmietverhältnis auch schon aus, so schnell kann es gehen. Und danach? Dazu irgendwann mehr&#8230; </span></span></p>
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		<title>EIN JAHR IST ES HER</title>
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		<pubDate>Thu, 14 Jan 2010 10:57:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>mapexplorestheworld</dc:creator>
				<category><![CDATA[Studium - Alltag]]></category>

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		<description><![CDATA[Wir schreiben den 14. Januar 2010, am gleichen Tag vor einem Jahr landete meine Maschine in Auckland um mein Jahr in Neuseeland einzuleiten. Seit rund vier Wochen bin ich nun wieder zurück in &#8216;Good Old Germany&#8217;. Ich muss sagen, ich habe mich wieder eingelebt, aber es war schon eine Umgewöhnung. Ganz prägnant der Rechtsverkehr, das [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=envirocyclingtraveller.wordpress.com&amp;blog=6406157&amp;post=1134&amp;subd=envirocyclingtraveller&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><!-- 		@page { margin: 2cm } 		P { margin-bottom: 0.21cm } --><span style="font-family:Georgia,serif;"><span style="font-size:small;">Wir schreiben den 14. Januar 2010, am gleichen Tag vor einem Jahr landete meine Maschine in Auckland um mein Jahr in Neuseeland einzuleiten. Seit rund vier Wochen bin ich nun wieder zurück in &#8216;Good Old Germany&#8217;. Ich muss sagen, ich habe mich wieder eingelebt, aber es war schon eine Umgewöhnung. Ganz prägnant der Rechtsverkehr, das erste Mal Autofahren war eine Katastrophe, beim Anlassen die Kupplung vergessen, beim Abbiegen Scheibenwischer angeschaltet und so weiter. Die erste Umstellung waren die Deutsch sprechenden Stewardessen auf dem letzten Flug von London nach Hamburg. Ich war umringt von spießigen Geschäftsmännern, mein Sitznachbar war einer von der ganz schlimmen Sorte. „Würden Sie bitte ihr Gepäck dort oben in der Ablage verstauen, wir sitzen am Notausgang“. „Keep Cool, ich habe einen langen Flug hinter mir “. Wenn man in solchen Momenten nicht an seine Lieben in der Heimat denkt, würde man am Liebsten wieder aus dem Flieger steigen. Die letzte Etappe verflog im Flug, schon beim Landeanflug auf Los Angeles hatte ich mich bei dem Gedanken erwischt: &#8216;Endlich L.A., bald geschafft!&#8217;. Klingt absurd, aber das Land der Weißen Wolke liegt so verdammt weit weg, da kommt einem die amerikanische Westküste auf dem Weg nach Europa gar nicht mehr so weit vor. Jedem, der eine solche Reise mal in Angriff nehmen möchte, empfehle ich einen Zwischenaufenthalt für mehrere Tage, denn die lästigen Reiseformalitäten für die USA müssen auch für eine zweistündige Zwischenlandung abgehandelt werden und 24 Stunden nahezu durchfliegen muss man sich nicht antun und das Kalifornien eine Reise wert ist, versteht sich von selbst.</span></span></p>
<p><a name="firstHeading2"></a><span style="font-family:Georgia,serif;"><span style="font-size:small;">Ein Inlandsflug in Neuseeland hingegen ist ein Erlebnis wert, keine Sicherheitskontrollen, einfach in den Flieger steigen wie beim Bus oder Zug. Die Propellermaschine hüpft so durch die Turbulenzen, dass man die Ruhe eines Langstrecken Vogels zu schätzen lernt. Dieses Erlebnis habe ich mir nach meiner Radtour von Christchurch aus genehmigt. &#8216;Picton – Palmy Luftlinie 140 km in 14 Std.&#8217; wer erinnert sich?  Mit dem Flieger dauert es gerade mal 1:10 Std und Christchurch liegt noch mal 325 km weiter entfernt. Eine ideale Vogelperspektive auf die Studienstadt rundete den nahenden Abschied ab. Vom Flughafen zu meiner alten WG lernte ich einen Äthiopischen Taxifahrer kennen, der sein Lebensglück in dieser Stadt gefunden hatte, ich bin ja bis zum Schluss nie richtig warm mit dem Ort geworden, auch wenn es sich dort gut Leben ließ. Auf der Fahrt erfuhr ich viel über sein spannendes Leben: Wenn man es als Äthiopier  in den 80ern geschafft hat, in Budapest ein Studium abzuschließen, zum promovieren nach Deutschland geht und es schafft einen Kontakt zur Familie über den &#8216;Eisernen Vorhang&#8217; aufrecht zu erhalten, dann kann man es vielleicht nachvollziehen, warum man sich hier niedergelassen hat. Hier ist das Leben einfach, ein Taxiunternehmen läuft von alleine, mit ohne oder ohne Doktortitel, man spricht eine Sprache und der  Kontakt zu engsten Verwandten wird nicht durch historisch- politische Gegebenheiten beeinflusst. Historisch ist in Palmy wenig, die Geschichte von Palmerston North ist so interessant wie eine Spiel bei &#8216;Anno 1503&#8242; &#8211; Häuser bauen, Wald roden, Landwirtschaft drumherum. 1866 wurde eine Siedlung gegründet, die nach dem Premierminister Viscount Palmerston benannt wurde, dieser war 1865 gestorben. Wenn man Mitte des 19. Jahrhunderts eine britischer politische Position bekleidet hatte, dann wurde nach einem eine Stadt in Neuseeland benannt, davon konnte man wohl grundsätzlich ausgehen. Ich bin ja schon stolz, dass es in Neuseeland einen Gebirgszug am Mount Cook gibt, der &#8216;Malte Brun&#8217; heißt, aber damit habe ich nichts zu tun. Wie dem auch sei, die Gründung liegt erst 143 Jahre zurück und dann erfahre ich beim Abschiedsgespräch mit unserer Betreuerin an der Uni, dass wir dieses Jahr den kältesten Winter seit 140 Jahren hatten. Nebenbei erzählte sie mir, dass ich alle Scheine bestanden habe und fragte, ob ich den Sommer genossen hätte und welches Klima mich den Daheim erwarte:.„Freezing temperatures down to minus 10 degrees and snow on weekend“. So sieht es nun fast durchgehend aus seitdem ich hier bin. Ob es ein Jahrhundert Winter wird, bleibt abzuwarten, das Wetter wird ja seit 150 Jahren aufgezeichnet, da war Palmy noch ein   warmer Gedanke.</span></span></p>
<p><span style="font-family:Georgia,serif;"><span style="font-size:small;">Auf dem Weg zum Bachelor steht im Grunde nur noch die Ausarbeitung der Thesis an. Hierzu ist eine sechswöchige Praxisphase in Wilhelmshaven erforderlich, um Messungen auszuführen. Ansonsten werde ich in Hildesheim bei meiner Freundin wohnen und in Hannover arbeiten, während ich noch in Bremen eingeschrieben und in meiner Heimat in Etz im Hamburger Großraum gemeldet bin: Die letzten drei Tage habe ich bei meiner Mutter in Elmshorn gelebt. Was soll man da auf die Frage &#8216;wo ich wohne&#8217; antworten? Am besten Norddeutschland, bis ich also richtig angekommen bin, dauert es noch ein bisschen.</span></span></p>
<br />Veröffentlicht in Studium - Alltag  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/envirocyclingtraveller.wordpress.com/1134/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/envirocyclingtraveller.wordpress.com/1134/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/envirocyclingtraveller.wordpress.com/1134/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/envirocyclingtraveller.wordpress.com/1134/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/envirocyclingtraveller.wordpress.com/1134/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/envirocyclingtraveller.wordpress.com/1134/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/envirocyclingtraveller.wordpress.com/1134/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/envirocyclingtraveller.wordpress.com/1134/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/envirocyclingtraveller.wordpress.com/1134/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/envirocyclingtraveller.wordpress.com/1134/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/envirocyclingtraveller.wordpress.com/1134/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/envirocyclingtraveller.wordpress.com/1134/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/envirocyclingtraveller.wordpress.com/1134/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/envirocyclingtraveller.wordpress.com/1134/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=envirocyclingtraveller.wordpress.com&amp;blog=6406157&amp;post=1134&amp;subd=envirocyclingtraveller&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		<title>WINTERLICHER EMPFANG</title>
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		<pubDate>Mon, 21 Dec 2009 19:11:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>mapexplorestheworld</dc:creator>
				<category><![CDATA[Studium - Alltag]]></category>

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		<description><![CDATA[Mittlerweile bin ich nun wieder in Deutschland und der Winter hat mich mit seiner besten Seite empfangen. Manchmal reicht eben doch bloß ein Wochenende um ein richtig winterliches Bremen zu erleben, solch ein Wetterphänomen hat es in den vier Semestern in dieser Stadt nicht gegeben. Ich wünsche allen eine schöne Weihnacht und einen guten Rutsch [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=envirocyclingtraveller.wordpress.com&amp;blog=6406157&amp;post=1125&amp;subd=envirocyclingtraveller&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://envirocyclingtraveller.files.wordpress.com/2009/12/bild16701.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-1128" title="Domsheide" src="http://envirocyclingtraveller.files.wordpress.com/2009/12/bild16701.jpg?w=450&#038;h=600" alt="" width="450" height="600" /></a></p>
<p><span style="font-family:Georgia,serif;">Mittlerweile bin ich nun wieder in Deutschland und der Winter hat mich mit seiner besten Seite empfangen. Manchmal reicht eben doch bloß ein Wochenende um ein richtig winterliches Bremen zu erleben, solch ein Wetterphänomen hat es in den vier Semestern  in dieser Stadt nicht gegeben. Ich wünsche allen eine schöne Weihnacht und einen guten Rutsch ins neue Jahr. </span></p>
<br />Veröffentlicht in Studium - Alltag  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/envirocyclingtraveller.wordpress.com/1125/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/envirocyclingtraveller.wordpress.com/1125/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/envirocyclingtraveller.wordpress.com/1125/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/envirocyclingtraveller.wordpress.com/1125/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/envirocyclingtraveller.wordpress.com/1125/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/envirocyclingtraveller.wordpress.com/1125/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/envirocyclingtraveller.wordpress.com/1125/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/envirocyclingtraveller.wordpress.com/1125/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/envirocyclingtraveller.wordpress.com/1125/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/envirocyclingtraveller.wordpress.com/1125/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/envirocyclingtraveller.wordpress.com/1125/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/envirocyclingtraveller.wordpress.com/1125/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/envirocyclingtraveller.wordpress.com/1125/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/envirocyclingtraveller.wordpress.com/1125/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=envirocyclingtraveller.wordpress.com&amp;blog=6406157&amp;post=1125&amp;subd=envirocyclingtraveller&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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	</item>
		<item>
		<title>RADTOUR: RÜGEN &#8211; BARCELONA</title>
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		<pubDate>Wed, 18 Nov 2009 12:00:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>mapexplorestheworld</dc:creator>
				<category><![CDATA[Auf Umwegen Unterwegs]]></category>
		<category><![CDATA[Barcelona]]></category>
		<category><![CDATA[Deutschland]]></category>
		<category><![CDATA[Europa]]></category>
		<category><![CDATA[Fahrradtour]]></category>
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		<description><![CDATA[1.Tag; 09.August 2007 Duodde – Roenne &#8211; ] FÄHRE [ Sassnitz ] ZUG [ Grimmen – Altentreptow – Neubrandenburg = 127 km Während die Insel Bornholm noch im Nebel eingehüllt war, machte sich der ambitionierte Radfahrer Malte gemeinsam mit Martin auf den Weg. Zusammen mit den beiden Geschwistern und der Mutter hatten sie zu fünft [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=envirocyclingtraveller.wordpress.com&amp;blog=6406157&amp;post=939&amp;subd=envirocyclingtraveller&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><!-- 		@page { margin: 2cm } 		@page:first { } 		P { margin-bottom: 0cm; line-height: 120% } 		H5 { margin-bottom: 0.21cm } 		H5.western { font-family: "Georgia", serif; font-size: 11pt } 		H5.cjk { font-family: "MS Mincho"; font-size: 11pt } 		H5.ctl { font-size: 11pt } --></p>
<h5><a rel="attachment wp-att-945" href="http://envirocyclingtraveller.wordpress.com/2009/11/19/radtour-rugen-barcelona/00_fahrrad_und_fahrer/"><img class="aligncenter size-full wp-image-945" title="00_Fahrrad_und_Fahrer" src="http://envirocyclingtraveller.files.wordpress.com/2009/11/00_fahrrad_und_fahrer.jpg?w=450&#038;h=202" alt="00_Fahrrad_und_Fahrer" width="450" height="202" /></a></h5>
<h5><span style="font-family:Georgia,serif;">1.Tag; 09.August 2007</span></h5>
<p style="line-height:100%;"><span style="font-family:Georgia,serif;"><span style="font-size:x-small;"><em>Duodde – Roenne &#8211; ] FÄHRE [ Sassnitz ] ZUG [ Grimmen – Altentreptow – Neubrandenburg = 127 km</em></span></span></p>
<p><span style="font-family:Georgia,serif;">Während die Insel Bornholm noch im Nebel eingehüllt war, machte sich der ambitionierte Radfahrer Malte gemeinsam mit Martin auf den Weg. Zusammen mit den beiden Geschwistern und der Mutter hatten sie zu fünft ihren Urlaub auf dem dänischen Inselidyll genossen. Ihre Route führte die beiden zunächst die vertraute Strecke Richtung Roenne zum Fährhafen.(8 h Abfahrt der Fähre ; 11:30 Ankunft). Nach angenehmer Fährfahrt stand die große Verabschiedung an, nach dem Aufsatteln des Fahrrades war es soweit, die Reise ging richtig los, allein. Zunächst mit dem Rad zum Sassnitzer Bahnhof, die Zuganschlüsse waren so günstig, dass sich der Bremer Student wenig später in Grimmen befand. Nach letzten wichtigen Besorgungen ging es zunächst die deutsche Alleenstraße nach Loitz, ein Ort der von der Wiedervereinignung nicht profitieren konnte. Ein Auto erlaubte sich derweil auf dieser Strecke die Frechheit, aus unerklärlichen Gründen lautstark zu hupen, seit wann sind die Straßen nur für Autos bestimmt? </span></p>
<p><span style="font-family:Georgia,serif;">Danach wurde es einsamer, die Straßen leerer und schlechter, teilweise holperiger Kopfsteinpflaster, mit so viel Gepäck und ohne Federung unangenehm zu fahren. Auch durch Borgwall führte den Student sein Weg, ein trostloses Kaff, welches aus schätzungsweise 7 Ruinen und 3 bewohnten Häusern bestand. Es schien die strukturschwächste Gegend Deutschlands zu sein, irgendwo vergessen zwischen touristisch geprägter Ostseeküste und Mecklenburgischer Seenplatte. Erst vor Buchow wurde die Beschaffenheit der Fahrbahn besser. Nachdem der gebürtige Henstedt-Ulzburger Altentreptow und schließlich Neubrandenburg passiert hatte, erreichte der Student schließlich den Campingplatz am Tollensee.</span></p>
<p style="line-height:100%;"><span style="font-family:Georgia,serif;"><span style="font-size:x-small;"><em>Wetter: Sonnig, warm, Abends wolkig.</em></span></span></p>
<p style="line-height:100%;">∑<span style="font-family:Georgia,serif;"><span style="font-size:x-small;"><em><sub>Km Gesamt</sub>: 127 km</em></span></span></p>
<iframe width="425" height="350" frameborder="0" scrolling="no" marginheight="0" marginwidth="0" src="http://maps.google.de/maps?f=d&amp;source=s_d&amp;saddr=Sassnitz&amp;daddr=Grimmen to:Neubrandenburg to:Gransee to:Oranienburg to:Potsdam to:Busendorf Beelitz, Potsdam-Mittelmark, Brandenburg to:Kloster Lehnin to:Lutherstadt Wittenberg to:Bergwitz to:Bad Düben to:Leipzig to:Naumburg Saale to:Jena to:Weimar to:BAd berka to:Ilmenau to:Coburg to:Bamberg to:Nürnberg to:Rothenburg ob der Tauber, Ansbach, Bayern to:Braunsbach to:Stuttgart to:Karlsruhe to:Kehl&amp;geocode=;;;;;;FcPdHQMderrDAA;;;;;;;;;;;;;;FZh88QId4U-bAA;;;;&amp;hl=de&amp;mra=ls&amp;dirflg=w&amp;sll=47.783635,6.064453&amp;sspn=23.119881,58.271484&amp;ie=UTF8&amp;ll=51.5481,10.73109&amp;spn=5.95126,5.83578&amp;output=embed"></iframe><br /><small><a href="http://maps.google.de/maps?f=d&amp;source=s_d&amp;saddr=Sassnitz&amp;daddr=Grimmen to:Neubrandenburg to:Gransee to:Oranienburg to:Potsdam to:Busendorf Beelitz, Potsdam-Mittelmark, Brandenburg to:Kloster Lehnin to:Lutherstadt Wittenberg to:Bergwitz to:Bad Düben to:Leipzig to:Naumburg Saale to:Jena to:Weimar to:BAd berka to:Ilmenau to:Coburg to:Bamberg to:Nürnberg to:Rothenburg ob der Tauber, Ansbach, Bayern to:Braunsbach to:Stuttgart to:Karlsruhe to:Kehl&amp;geocode=;;;;;;FcPdHQMderrDAA;;;;;;;;;;;;;;FZh88QId4U-bAA;;;;&amp;hl=de&amp;mra=ls&amp;dirflg=w&amp;sll=47.783635,6.064453&amp;sspn=23.119881,58.271484&amp;ie=UTF8&amp;ll=51.5481,10.73109&amp;spn=5.95126,5.83578&amp;source=embed" style="text-align:left">View Larger Map</a></small>
<h5><span style="font-family:Georgia,serif;">2.Tag; 10.August 2007</span></h5>
<p style="line-height:100%;"><span style="font-family:Georgia,serif;"><span style="font-size:x-small;"><em>Neubrandenburg – Neustrelitz – Prebelow &#8211; Zechlinerhütte = 67 km</em></span></span></p>
<p><span style="font-family:Georgia,serif;">Aufgeweckt durch Regengeprassel begann der Tag für den Urlauber nicht wunschgemäß. Es sollte noch schlimmer kommen, nach den ersten zehn Kilometern überraschte den Radler gleich ein weiterer noch weitaus stärkerer Platzregen. Völlig durchnässt fand sich der nasse Student schließlich in einem halbwegs dichten Unterstand wieder, wo er sich umziehen konnte und über eine Stunde verweilte. Regenklamotten wollte sich der Fahrradfahrer erst noch kaufen, im nächsten größeren Ort. Größer und schneller war nun jedoch dieses sommerliche Gewitter. In Neustrelitz kaufte sich der arme Student nun endlich eine Regenjacke, nachdem ihn ein weiterer Regenschauer heimgesucht hatte. Sein Weg führte ihn weiter durch die ihm aus Kinder- und Jugendtagen vertrauten Orte, wie Seewalde, Prebelow und Wesenberg. Hierbei kamen in ihm Urlaubs-und Klassenfahrts Erinnerungen hoch.</span></p>
<p><a rel="attachment wp-att-947" href="http://envirocyclingtraveller.wordpress.com/2009/11/19/radtour-rugen-barcelona/01_brandenburg-2/"><img class="size-medium wp-image-947 alignleft" title="01_Brandenburg" src="http://envirocyclingtraveller.files.wordpress.com/2009/11/01_brandenburg1.jpg?w=294&#038;h=257" alt="01_Brandenburg" width="294" height="257" /></a></p>
<p><span style="font-family:Georgia,serif;">Abends nach 67 km wählte der Abenteurer einen Campingplatz nahe Zechliner- hütte. Der angehende Camper sah sich mit dem Problem konfrontiert, dass ihm 3 Euro für das erforderliche Übernachtungs-entgeld fehlten, weil ihm in Neustrelitz auf unerklärlicheweise zehn Euro abhanden gekommen waren. Die ausgehandelte Vereinbarung mit der unerbitterlichen Campingwirtin: Am folgenden Tag im 6 km entfernten Rheinsberg Geld abzuholen, verhalf ihm zu dem heutigen Etappenstopp.</span></p>
<p style="line-height:100%;"><span style="font-family:Georgia,serif;"><span style="font-size:x-small;"><em>Wetter: Regen mit starken Schauern, Abends trocken</em></span></span></p>
<p style="line-height:100%;">∑<span style="font-family:Georgia,serif;"><span style="font-size:x-small;"><em><sub>Km Gesamt</sub>: 194 km</em></span></span></p>
<h5><span style="font-family:Georgia,serif;">3.Tag; 11.August 2007</span></h5>
<p style="line-height:100%;"><span style="font-family:Georgia,serif;"><span style="font-size:x-small;"><em>Rheinsberg – Gransee – Oranienburg – Berlin – Wansee = 157 km</em></span></span></p>
<p><span style="font-family:Georgia,serif;">Beim Frühstück kam der Etzer Jung mit einer Thüringer Familienclique ins Gespräch, welches ihn mit wichtigen Routentipps für das Saale-Flussgebiet und dem fehlenden Campinggeld bereicherte. Somit blieb dem ambitionierten Radfahrer das dreimalige abradeln des schönen Waldweges mit  mäßiger Qualität nach Rheinsberg erspart. Danach führte ihn seine Route auf schwach frequentierten brandenburgischen Alleen durch beschauliche Ortschaften mit Ostflair gen Berlin-Kopenhagen-Radfernweg. Dieser perfekt ausgebaute Radweg leitete den fussballbegeisterten Radfahrer an einem Samstagmittag entlang der Havel, später durch saftig grüne Wälder und schließlich zu einem Fährübergang über den Kanal, wenige Stunden bevor die neue Bundesligasaison startete.</span></p>
<p><span style="font-family:Georgia,serif;">Der blühende Berliner Vorort Oranienburg sollte als Premiere-Konferenz-Zwischenrastort dienen, die Suche nach einer geeigneten Sportbar dauerte aber so lange, dass der HSV Fan nur noch in den Genuss der letzten 20 Minuten des Spiels kam. Ein nüchternes dennoch überzeugendes 1:0 bescherte dem HSV ein gelungenen Saisonstart und dem Radfahrer gute Laune, denn er hatte noch die Berlin- Umfahrung über den Berlin-Mauerweg vor sich. Diese Umfahrung unterschätze der ortsunkundige Sportler gründlich, so dass er sich beim Einsetzen der Dämmerung noch nicht am Wansee befand, sondern in Berlin-Spandau. Nach langer orientierungsloser Suche im Nobelwohngebiet Berlins fand der erschöpfte Abenteurer schließlich einen Caravancamping,wo er nach rekordverdächtigen 157 km im Dunkeln bei Taschenlampenschein sein Zelt aufbauen musste.</span></p>
<p style="line-height:100%;"><span style="font-family:Georgia,serif;"><span style="font-size:x-small;"><em>Wetter: sehr bedeckt, jedoch kein Niederschlag</em></span></span></p>
<p style="line-height:100%;">∑<span style="font-family:Georgia,serif;"><span style="font-size:x-small;"><em><sub>Km Gesamt</sub>: 351 km</em></span></span></p>
<h5><span style="font-family:Georgia,serif;">4.Tag; 12.August 2007</span></h5>
<p style="line-height:100%;"><span style="font-family:Georgia,serif;"><span style="font-size:x-small;"><em>Wansee – Potsdam – Busendorf – Lehnin -Nahmitz = 66 km</em></span></span></p>
<p><span style="font-family:Georgia,serif;">Abermals durch durch Regengeprassel wurde der schlafende Student aus dem Schlaf gerissen und durfte zu seiner großen Begeisterung sein nasses Industriefaserkonstruckt zusammenbauen. So  eine Radtour bringt den ein oder anderen aus dem Wochenrhythmus, das musste auch der Reisende überrascht feststellen, als er sich an einem Sonntagmorgen vor verschlossenen Supermarkttüren wiederfand – zum Glück gibt es in Zeiten, in denen fossile Rohstoffe noch vorhanden sind, Tankstellen, die mehr als raffiniertes schwarzes Gold anbieten. Im weiteren Verlauf seiner Fahrradroute kam der 21jährige in den Genuss der Landeshauptstadt Potsdam, wo er am Schloss Sansaussi schon ein ersten sprachlichen Vorgeschmack durch die Unterhaltung zahlreicher französischer Touristen bekam.Während ihn sein Weg an schönen Seen gen Tagesziel Nahmitz führte, die Heimat seiner Nachbarin aus dem Bremischen Studentenleben, änderte sich das nassfeuchte Wetter und die Sonne kämpfte sich allmählich durch die Wolkendecke. Nachdem der anmutend klingende Ort „Busendorf“ passiert war, fand sich der mit nasser Fracht geplagte Radfahrer in einem völlig unbekannten Ort wieder, in dem ihm ein gut bekanntes Gesicht die Tür öffnete. Was gibt es schöneres!</span></p>
<p style="line-height:100%;"><span style="font-family:Georgia,serif;"><span style="font-size:x-small;"><em>Wetter: Morgens Nieselregen, Abends heiter</em></span></span></p>
<p style="line-height:100%;">∑<span style="font-family:Georgia,serif;"><span style="font-size:x-small;"><em><sub>Km Gesamt</sub>: 417 km</em></span></span></p>
<h5><span style="font-family:Georgia,serif;">5.Tag; 13.August 2007</span></h5>
<p style="line-height:100%;"><span style="font-family:Georgia,serif;"><span style="font-size:x-small;"><em>Nahmitz – Belzig – Lutherstadt Wittenberg – Bergwitz(see) = 106 km</em></span></span></p>
<p><span style="font-family:Georgia,serif;">Da Maltes Gastgeberin praktikumsbedingt früh aufstehen musste, nutze der Student aus Bremen ebenfalls die Gelegenheit seine Reise in der Frühe fortzusetzen. Nach einem wunderbaren Frühstück begleitete der Student seine Nachbarin aus Bremen ein Weile auf dem Weg zum Praktikum, bis zur Abzweigung nach Belzig. Ab diesem Ort kam der Radfahrer wieder in den Genuß des gut ausgebauten Europaweges „R1“ gen Lutherstadt-Wittenberg, die Heimatstadt seines guten Freundes aus Bremen (ebenfalls Nachbar). </span></p>
<p><a rel="attachment wp-att-950" href="http://envirocyclingtraveller.wordpress.com/2009/11/19/radtour-rugen-barcelona/02_sachsen_anhalt/"><img class="alignleft size-medium wp-image-950" title="02_Sachsen_Anhalt" src="http://envirocyclingtraveller.files.wordpress.com/2009/11/02_sachsen_anhalt.jpg?w=300&#038;h=240" alt="02_Sachsen_Anhalt" width="300" height="240" /></a></p>
<p><span style="font-family:Georgia,serif;">Dieser war an diesem Tag jedoch nicht zugegen, sondern mit seinen ehemaligen Schulkameraden im fernen Spanien unterwegs. Der bisweilen etwas schüchterne Radfahrer leistete sich den Faux Pas, ohne klingeln das Eltern-Haus seines Studienfreundes zu passieren. Doch Wittenberg hinterließ einen bleibenden Eindruck auf den Abenteurer, so dass er sich auf dem Weg zum Bergwitzsee vornahm, diese Stadt wieder zu besuchen. Nach einem erfrischendem Bad im See lernte der Student drei Gleichgesinnte von der TU Hamburg – Harburg. kennen, die Universität die dem Umwelttechnikstudenten auch einen Platz angeboten hatte und einer von ihnen studierte Umwelttechnik.</span></p>
<p style="line-height:100%;"><span style="font-family:Georgia,serif;"><span style="font-size:x-small;"><em>Wetter: Bedeckt, teils sonnig, ganz kurze Schauer</em></span></span></p>
<p style="line-height:100%;">∑<span style="font-family:Georgia,serif;"><span style="font-size:x-small;"><em><sub>Km Gesamt</sub>: 523 km</em></span></span></p>
<h5><span style="font-family:Georgia,serif;">6.Tag; 14.August 2007</span></h5>
<p style="line-height:100%;"><span style="font-family:Georgia,serif;"><span style="font-size:x-small;"><em>Bergwitz – Bad Düben – Leipzig – Kutwitzsee</em></span></span></p>
<p><span style="font-family:Georgia,serif;">Ein mittlerweile vertrautes Geräusch weckte den vom Bremer Wetter gestählten Camper, lediglich ein kurzer Schauer. Bald darauf machte sich das Studentenquartet auf den Weg, doch wenig später befand sich Malte wieder allein auf dem „Berlin – Leipzig Fernweg“. Dieser schlängelte sich zu großzügig durch Sachsens Landschaft, so dass gegen Nachmittag die stark frequentierte B2 als direkte Verbindung anvisiert wurde. Jene Hauptstraße wurde immer mehrspuriger je näher die Grostadt rückte. Schließlich auch &#8216;schnellstraßiger&#8217; was ein Hupkonzert zu Folge hatte. Eine Straßenbahntrasse leitete den sichtlich desorientierten Radler letztendlich in die Innenstadt, die vom Flair des Citytunnelbaus geprägt war. Den größten Eindruck hinterließ der imposante Sackbahnhof, welcher gleichzeitig die Funktion eines Kaufhauses erfüllt. Nachdem der Fußballfan das Zentralstadion besichtigte hatte ging es stadtauswärts zum Kutwitzsee. Nachtstätte war ein vollständig umzäunter Campingplatz in dem man sich mit drei Schlüsseln &#8216;frei bewegen&#8217; konnte, aber erst nach 20 Euro Pfandzahlung.</span></p>
<p style="line-height:100%;"><span style="font-family:Georgia,serif;"><span style="font-size:x-small;"><em>Wetter: Ab Mittag sonnig</em></span></span></p>
<p style="line-height:100%;">∑<span style="font-family:Georgia,serif;"><span style="font-size:x-small;"><em><sub>Km Gesamt</sub>: 616 km</em></span></span></p>
<h5><span style="font-family:Georgia,serif;">7.Tag; 15.August 2007</span></h5>
<p style="line-height:100%;"><span style="font-family:Georgia,serif;"><span style="font-size:x-small;"><em>Kutwitzsee – Weißenfels – Naumburg – Camberg – Jena = 104 km</em></span></span></p>
<p><span style="font-family:Georgia,serif;">Der mittlerweile routinierte Zeltzusammenbauer wurde gleich zu Beginn seiner Tour mit starkenGegenwind konfrontiert, wenig später erfolge jedoch die Belohnung – das schöne &#8216;Saale&#8217;-Tal. Weinfelder säumten die Hänge und lieferten somit schon einmal einen Vorgeschmack auf südlichere Sphären.</span></p>
<p><a rel="attachment wp-att-953" href="http://envirocyclingtraveller.wordpress.com/2009/11/19/radtour-rugen-barcelona/03_naumburg_saale/"><img class="alignleft size-medium wp-image-953" title="03_Naumburg_Saale" src="http://envirocyclingtraveller.files.wordpress.com/2009/11/03_naumburg_saale.jpg?w=300&#038;h=239" alt="03_Naumburg_Saale" width="300" height="239" /></a></p>
<p><span style="font-family:Georgia,serif;">Bald erreichte der Sportler Naumburg a.d. Saale, den Heimatort seiner Urgroßmutter. Nach einem Telefonat mit dem Großvater war der Kulturbanause mit der dringlichsten Empfehlung ausgestattet, sich den einzigartigen Dom anzuschauen – er wurde nicht enttäuscht. Doch wenig später war die Enttäuschung groß als die Weiterfahrt unverhofft an einer im Bau befindlichen Brücke behindert war und das in einem Tal. Ein wenig Orientierungssinn und der Wille Jena heute noch erreichen zu wollen, verhalfen den Fahrradfahrer aus seiner misslichen Lage, es ging  querfeldein den Hang hinauf. In Jena hatte sich ein guter Schulfreund angekündigt: „Hey du Fahradjunky, sag mal wo du steckst, wo immer du bist, ich bin heute Abend da, habe einen Mietwagen! Gruß Basti“. So wurde Abends die Kneipenszene in Jena erkundet und einmal beherbergte das Zelt auch zwei Personen.</span></p>
<p style="line-height:100%;"><span style="font-family:Georgia,serif;"><span style="font-size:x-small;"><em>Wetter: windig, sonst sehr schön, abends schwül warm</em></span></span></p>
<p style="line-height:100%;">∑<span style="font-family:Georgia,serif;"><span style="font-size:x-small;"><em><sub>Km Gesamt</sub>: 720 km</em></span></span></p>
<h5><span style="font-family:Georgia,serif;">8.Tag; 16.August 2007</span></h5>
<p style="line-height:100%;"><span style="font-family:Georgia,serif;"><span style="font-size:x-small;"><em>Jena – Weimar – Bad Berka – Hohenfelde = 64 km</em></span></span></p>
<p><span style="font-family:Georgia,serif;">Mittags um 12 Uhr ging die Reise für die beiden Schulkameraden weiter, Basti mit dem Auto und dem Gepäck, Malte mit dem Fahrrad. Nach ein bisschen Kultur, Wäschewaschen, Essengehen und Einkaufen stand am Nachmittag der Abschied an. Der Bremer passierte Bad Berka, den Heimatort seiner anderen Nachbarin Elisa, leider war sie auf den spontanen Ankömmling nicht vorbereitet und so musste der Campingplatz in Hohenfelde herhalten, dort fand aber gerade das &#8216;Highfield Festival&#8217; statt, was ein unruhige Nacht zur Folge hatte.</span></p>
<p style="line-height:100%;"><span style="font-family:Georgia,serif;"><span style="font-size:x-small;"><em>Wetter: leicht bewölkt, teils sonnig</em></span></span></p>
<p style="line-height:100%;">∑<span style="font-family:Georgia,serif;"><span style="font-size:x-small;"><em><sub>Km Gesamt</sub>: 784 km</em></span></span></p>
<h5><span style="font-family:Georgia,serif;">9.Tag; 17.August 2007</span></h5>
<p style="line-height:100%;"><span style="font-family:Georgia,serif;"><span style="font-size:x-small;"><em>Hohenfelde – Ilmenau – Eisfeld – Coburg – Seßlach = 135 km</em></span></span></p>
<p><span style="font-family:Georgia,serif;">Der ambitionierte Fahrradfahrer befand sich so gar nicht in Festivalstimmung und wollte sich zum Unverständnis vieler Zeltnachbarn schleunigst auf die Weiterfahrt begeben. Zunächst ging es das schöne &#8216;Ilmenau&#8217;-Tal hinauf, bei leichten Gegenwind und Anstieg. Nach einer gemütliche Pause in Ilmenau mit einer köstlichen &#8216;Thüringer Bratwurst&#8217; stand nun der Thüringer Wald an. Der in der Norddeutschen Tiefebene beheimatete Radler hatte dieses Bergmassiv etwas unterschätzt, eine gewisse Kondition zahlte sich letztendlich aus, so dass die letzten 70 Kilometer in 3 Stunden meist bergabwärts bewältigt wurden und plötzlich befand sich der Bremer Student in Bayern, die Nord-Süddurchquerung der ehemaligen DDR war schon einmal geschafft.</span></p>
<p style="line-height:100%;"><span style="font-family:Georgia,serif;"><span style="font-size:x-small;"><em>Wetter: leicht bewölkt, teils sonnig</em></span></span></p>
<p style="line-height:100%;">∑<span style="font-family:Georgia,serif;"><span style="font-size:x-small;"><em><sub>Km Gesamt</sub>: 919 km</em></span></span></p>
<h5><span style="font-family:Georgia,serif;">10.Tag; 18.August 2007</span></h5>
<p style="line-height:100%;"><span style="font-family:Georgia,serif;"><span style="font-size:x-small;"><em>Seßlach – Bamberg -Forchheim -Bubenreuth – Erlangen und zurück = 103 km</em></span></span></p>
<p><span style="font-family:Georgia,serif;">Heute stand als Tagesziel die Heimat des Mitbewohners des Reisenden aus dem Bremer Studentenalltag auf dem Plan, Bubenreuth.</span></p>
<p><a rel="attachment wp-att-954" href="http://envirocyclingtraveller.wordpress.com/2009/11/19/radtour-rugen-barcelona/04_franken/"><img class="alignleft size-medium wp-image-954" title="04_Franken" src="http://envirocyclingtraveller.files.wordpress.com/2009/11/04_franken.jpg?w=300&#038;h=239" alt="04_Franken" width="300" height="239" /></a></p>
<p><span style="font-family:Georgia,serif;">Vorher galt es aber noch Bamberg zu passieren. Diese Stadt gefiel dem Studenten sehr, vor allem weil sie eine perfekte Infrastruktur für Fahrräder vorzuweisen hatte. Weiter gen Süden führte ihn eine ebene Strecke nach Forchheim entlang des Donau-Main-Kanals. Gegen 15:30 an einem Samstagnachmittag zählte für den Fußball Fan nur eins, eine Kneipe für eine kleine Pause musste her. Zur Halbzeit war sie gefunden, eine illustre Runde an Fußballfans schaute sich den Bundesliga &#8216;Kracher&#8217; Nürnberg gegen Rostock an (Anmerkung des Autors: Beide Vereine sind am Saisonende abgestiegen), während in München das neue Star-Ensemble die Werder Kicker düpierte. Dies schien die Franken jedoch wenig zu interessieren und somit war das bestellte Getränk schneller geleert, als zunächst geplant. Nächstes Hindernis auf dem Weg nach Bubenreuth war eine weg gespülte Brücke bei Baiersdorf, es kann noch nicht lange her gewesen sein, dass ein Unwetter den beschaulich anmutenden Fluss in ein reißendes Ungeheuer verwandelt hatte. Dennoch erreichte der Student am frühen Abend das Haus von Christophs Familie , auch hier waren die Spuren vom Unwetter noch präsent. Doch die Gastfreundschaft war dadurch ungetrübt, der Tag klang mit einem gemütlichen Abend im Biergarten aus– typisch Bayrisch eben.</span></p>
<p style="line-height:100%;"><span style="font-family:Georgia,serif;"><span style="font-size:x-small;"><em>Wetter: leicht bewölkt, teils sonnig</em></span></span></p>
<p style="line-height:100%;">∑<span style="font-family:Georgia,serif;"><span style="font-size:x-small;"><em><sub>Km Gesamt</sub>: 1022 km</em></span></span></p>
<h5><span style="font-family:Georgia,serif;">11.Tag; 19.August 2007</span></h5>
<p style="line-height:100%;"><span style="font-family:Georgia,serif;"><span style="font-size:x-small;"><em>Bubenreuth – Erlangen – Nürnberg – Oberasbach = 50 km</em></span></span></p>
<p><span style="font-family:Georgia,serif;">Erst kurz nach Mittag wies der ortskundige Christoph seinen Mitbewohner auf die richtige Fährte entlang des Kanals nach Nürnberg. Am Nachmittag war die schöne Innenstadt erkundet und ein paar Nürnberger Rostbratwürstchen im &#8216;Weckle&#8217; verzehrt. Nun noch ein schönes Bier in der Kneipe, dabei erholte sich Sportler während auf der Leinwand HSV &#8211; Leverkusen lief, schon wieder ein schmuckloser 1:0 Sieg. Gegen Abend führte es den Studenten stadtauswärts gen Westen. In der Karte war ein verlockendes Campingplatzsymbol vermerkt, doch dieses entpuppte sich als Wohnmobilparkplatz des &#8216;Play-Mobil-Funparks&#8217;. Für Alternativen war keine Zeit mehr und so musste der karge Schotteruntergrund herhalten. Das alltägliche Zeltaufbauen war an diesem Abend das Unterhaltungsprogramm für zwei Italienische Familien. Die Väter mit ihren 0815-Wohnmobilen hatten bisher ihrem Nachwuchs die ganze Faszination des Campens vorenthalten. So ein Zelt aufbauen ist wahrscheinlich spannender als Playmobil spielen. Auf gebrochenem &#8216;Itadenglisch&#8217; fanden die Konversationen statt, dass der Fahrradfahrer das Fernziel Barcelona anpeilte begriff der Italiener nicht ganz und meinte sein Wohmobil sei doch das bessere Gefährt, jaja viel Spaß beim Playmobil spielen morgen! Wenig später wurde es dunkel, tief graue Wolken zogen herauf, die sich jedoch nicht entluden.</span></p>
<p style="line-height:100%;"><span style="font-family:Georgia,serif;"><span style="font-size:x-small;"><em>Wetter: leicht bewölkt, teils sonnig</em></span></span></p>
<p style="line-height:100%;">∑<span style="font-family:Georgia,serif;"><span style="font-size:x-small;"><em><sub>Km Gesamt</sub>: 1072 km</em></span></span></p>
<h5><span style="font-family:Georgia,serif;">12.Tag; 20.August 2007</span></h5>
<p style="line-height:100%;"><span style="font-family:Georgia,serif;"><span style="font-size:x-small;"><em>Oberasbach – Dietenhofen – Rothenburg o.d. T. – Kirchberg a.d. Jagst – Braunsbach = 125 km</em></span></span></p>
<p><span style="font-family:Georgia,serif;">Früh weckte sich der Deutsche Radfahrer zwischen Italienischen Wohnmobils um sich der Obhut des Parkwächters zu entziehen. In angenehmer Morgenstimmung ging es nach Rothenburg o.d. Tauber. </span></p>
<p><span style="font-family:Georgia,serif;"><a rel="attachment wp-att-959" href="http://envirocyclingtraveller.wordpress.com/2009/11/19/radtour-rugen-barcelona/05_rothenburg/"><img class="alignleft size-medium wp-image-959" title="05_Rothenburg" src="http://envirocyclingtraveller.files.wordpress.com/2009/11/05_rothenburg.jpg?w=300&#038;h=235" alt="05_Rothenburg" width="300" height="235" /></a>Eine sehr schöne im mittelalterlichen Stil erhaltene Stadt, wenn auch mit zahlreichen Touristen überfüllt. So kam der Reisende auch mal mit Engländern in Kontakt: „Ohh Barcelona &#8211; You will get strong legs“! „One of my cousins did the Tour de France“! Beste Voraussetzung für den weiteren Muskelaufbau waren durch die Strecke nach Rothenburg geschaffen, die Landschaft wurde zunehmend hügeliger, wenn auch gleichzeitig idyllisch Süddeutsch eben. Zum Abschluss des Tages gab es eine zügige Abfahrt ins Kochertal nach Braunsbach, das erste mal wurde die 60 kmh-Marke geknackt. Ort des Zeltens war diesmal ein Platz direkt am rauschenden Kocher.</span></p>
<p style="line-height:100%;"><span style="font-family:Georgia,serif;"><span style="font-size:x-small;"><em>Wetter: morgens Sonne, später bedeckt, teils Nieselregen</em></span></span></p>
<p style="line-height:100%;">∑<span style="font-family:Georgia,serif;"><span style="font-size:x-small;"><em><sub>Km Gesamt</sub>: 1197 km</em></span></span></p>
<h5><span style="font-family:Georgia,serif;">13.Tag; 21.August 2007</span></h5>
<p style="line-height:100%;"><span style="font-family:Georgia,serif;"><span style="font-size:x-small;"><em>Braunsbach – Schwäbisch Hall – Mainhart &#8211; Sulzbach –.Winnenden &#8211; Stuttgart ] ZUG [ Karlsruhe = 71 km</em></span></span></p>
<p><span style="font-family:Georgia,serif;">Im Kochertal wurde die Fahrt in Richtung Schwäbisch Hall fortgesetzt. Dort angekommen wurde die Stadt bewundert und sämtliches abgeradeltes Kartenmaterial verpackt und nach Hause zu Mutti geschickt. </span></p>
<p><span style="font-family:Georgia,serif;"><a rel="attachment wp-att-960" href="http://envirocyclingtraveller.wordpress.com/2009/11/19/radtour-rugen-barcelona/06_schwabisch_hall/"><img class="alignleft size-medium wp-image-960" title="06_Schwäbisch_hall" src="http://envirocyclingtraveller.files.wordpress.com/2009/11/06_schwabisch_hall.jpg?w=300&#038;h=239" alt="06_Schwäbisch_hall" width="300" height="239" /></a>Stuttgart rückte immer näher und die geomorphologisch stark ausgeprägte Landschaft machte die Fahrt nicht einfacher. Schließlich war der Vorort Winnenden erreicht, dort ereile den Studenten ein unangenehmes Telefonat, dass ihm schließlich Gewissheit bescherte, dass die Mathe Klausur aus dem zweiten Semester nicht bestanden wurde. Zwei Wochen kürzere Semesterferien waren die Konsequenz, der Abstecher über die Bretagne in den Süden zu fahren, war gedanklich schon einmal gestrichen. </span></p>
<p><span style="font-family:Georgia,serif;">Großstädte größer als eine halbe Millionen Einwohner sind mit dem Rad zum abgewöhnen, da ist es keine Schande mal die S-Bahn zu nehmen. Nach ein paar Stunden in der Stuttgarter Innenstadt war der Camper mit dem Problem der Übernachtungsmöglichkeit gegenübergestellt. In einer unbekannten Agglormeration wie in der Baden Württembergischen Hauptstadt nicht ganz so einfach, da entsann sich der Student, dass ein Klassenkamerad in Karlsruhe lebt. Nach einem kurzem SMS-Wechsel war der Nachtplatz gesichert, nur musste die Regionalbahn etwas nachhelfen, damit das Ziel noch am selben Tag zu erreichen war. Ein gemeinsamer schöner Abend in der Karlsruher Kneipenszene und ein Dach über den Kopf – der Tag war doch noch gerettet, Danke Cornelius!</span></p>
<p style="line-height:100%;"><span style="font-family:Georgia,serif;"><span style="font-size:x-small;"><em>Wetter: leicht bewölkt, teils sonnig</em></span></span></p>
<p style="line-height:100%;">∑<span style="font-family:Georgia,serif;"><span style="font-size:x-small;"><em><sub>Km Gesamt</sub>: 1268 km</em></span></span></p>
<h5><span style="font-family:Georgia,serif;">14.Tag; 22.August 2007</span></h5>
<p style="line-height:100%;"><span style="font-family:Georgia,serif;"><span style="font-size:x-small;"><em>Karlsruhe – Rastatt – Rheinau -Kehl – Straßburg hin und zurück = 128 km</em></span></span></p>
<p><span style="font-family:Georgia,serif;"><a rel="attachment wp-att-961" href="http://envirocyclingtraveller.wordpress.com/2009/11/19/radtour-rugen-barcelona/07_karlsruher_schloss/"><img class="alignleft size-medium wp-image-961" title="07_Karlsruher_Schloss" src="http://envirocyclingtraveller.files.wordpress.com/2009/11/07_karlsruher_schloss.jpg?w=450&#038;h=116" alt="07_Karlsruher_Schloss" width="450" height="116" /></a>Während sein Klassenkamerad Cornelius alltagsbedingt in der Früh zur Arbeit musst, packte der Reisende seine Sachen und erkundete zunächst den schönen Schlosspark, welcher in kreisförmiger Struktur angelegt ist. Bis der Student allerdings den Weg aus der Stadt fand, dauerte es eine Weile, letztendlich war die Straße direkt am Rhein gefunden und es ging geradewegs in den Süden nach Kehl. Auf der anderen Uferseite des Flusses begann bereits Frankreich, die diagonal Durchquerung Deutschlands war nun fast geschafft. Bereits am frühen Nachmittag stand das Zelt auf dem Campingplatz direkt am Fluss, genügend Zeit um ein wenig Französische Atmosphäre zu schnuppern. Eine Fußgängerbrücke, die seit der Landesgartenschau 2004 existiert, führt über den Rhein und schon war man in La France. Nachdem der imposante Straßburger Münster besichtigt war, steuerte der Radfahrer den Hauptbahnhof an. Dieser befand sich im Umbau, aber die beeindruckende Glaskonstruktion war schon fertig. Die Französischkenntisse reichten aus um zu erfahren, dass im TGV auch die Fahrradmitnahme möglich ist. Hätte der Reisende nicht die Geheimnummer seines Sparkontos vergessen, wäre er schon der glückliche Besitzer eines Zug Tickets nach Paris gewesen, dann eben am nächsten Tag.</span></p>
<p style="line-height:100%;"><span style="font-family:Georgia,serif;"><span style="font-size:x-small;"><em>Wetter: leicht bewölkt, teils sonnig</em></span></span></p>
<p style="line-height:100%;">∑<span style="font-family:Georgia,serif;"><span style="font-size:x-small;"><em><sub>Km Gesamt</sub>: 1396 km</em></span></span></p>
<h5><span style="font-family:Georgia,serif;">15.Tag; 23.August 2007</span></h5>
<p style="line-height:100%;"><span style="font-family:Georgia,serif;"><span style="font-size:x-small;"><em>Kehl – Straßburg ] TGV [ Paris = 46 km</em></span></span></p>
<p><span style="font-family:Georgia,serif;">Um 7 Uhr aufstehen im Urlaub fällt schwer, um 8 Uhr stand der Reisende auf den Beinen, um 9 Uhr war das Fahrrad gepackt, um 9:45 war das Ticket gekauft schon um 10 15 saß der Reisende samt Fahrrad im TGV und mit „grand vitesse“ fand sich der single Student bereits um 12:30 in der Stadt der Liebe wieder. An diesem Tag herrschte ein anderes Reisetempo: 500 km in 2:15 Stunden. Den ganzen Nachmittag genoss der Radfahrer das Wiedersehen mit dem Eifelturm, dem Place de la Concorde,  Notre Dame und auch das Fahren auf der Champs Elysee, mit der Ausnahme des achtspurigen Kreisverkehrs um das Arc de Triomphe. Das Fahrrad war widererwartend ein geeignetes Gefährt in dieser Großstadt, nur das Wetter wurde zunehmend schlechter. Schließlich steuerte der Reisende im strömenden Regen den Viersterne-Campinplatz im Bois du Bologne an. Die vier Sterne machten sich nur im Preis bemerkbar, nicht jedoch im Comfort: Eine unruhige Nacht nahe einer stark frequentierten Straße, über den Zustand der Sanitäranlagen soll kein weiteres Wort verschwendet werden.</span></p>
<p style="line-height:100%;"><span style="font-family:Georgia,serif;"><span style="font-size:x-small;"><em>Wetter: Morgens bedeckt, in Paris Regenschauer und sehr bewölkt</em></span></span></p>
<p style="line-height:100%;">∑<span style="font-family:Georgia,serif;"><span style="font-size:x-small;"><em><sub>Km Gesamt</sub>: 1442 km</em></span></span></p>
<iframe width="425" height="350" frameborder="0" scrolling="no" marginheight="0" marginwidth="0" src="http://maps.google.de/maps?f=d&amp;source=s_d&amp;saddr=Paris&amp;daddr=Rambouillet, Yvelines, Île-de-France, Frankreich to:Chartres to:Illiers, Centre, Frankreich to:Dangeau, Eure-et-Loir, Centre, Frankreich to:Châteaudun to:Amboise to:Blois to:La Ferté saint aubin to:Gien to:Sancerre to:Nevers to:Decize, Frankreich to:Roanne to:Saint-Étienne, Loire, Rhône-Alpes, Frankreich to:La Versanne, Loire, Rhône-Alpes, Frankreich to:Annonay to:Valence to:Le Pontet to:Tarascon, Bouches-du-Rhône, Provence-Alpes-Côte d’Azur, Frankreich to:Nimes to:La Calmette to:2, Avenue Emmanuel d&#039;Alzon, F-30123 Le Vigan Cedex (Assurance MMA - Le Vigan) to:Millau to:Causses-et-Veyran, Hérault, Languedoc-Roussillon, Frankreich&amp;geocode=;FZM75gIdBtwbAA;;FTsA4QIdeRITAA;Fdqa3wIdK6ATAA;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;&amp;hl=de&amp;mra=ls&amp;dirflg=w&amp;sll=43.98491,5.240479&amp;sspn=0.938692,2.046204&amp;ie=UTF8&amp;ll=46.1633,2.935915&amp;spn=5.3877,3.91033&amp;output=embed"></iframe><br /><small><a href="http://maps.google.de/maps?f=d&amp;source=s_d&amp;saddr=Paris&amp;daddr=Rambouillet, Yvelines, Île-de-France, Frankreich to:Chartres to:Illiers, Centre, Frankreich to:Dangeau, Eure-et-Loir, Centre, Frankreich to:Châteaudun to:Amboise to:Blois to:La Ferté saint aubin to:Gien to:Sancerre to:Nevers to:Decize, Frankreich to:Roanne to:Saint-Étienne, Loire, Rhône-Alpes, Frankreich to:La Versanne, Loire, Rhône-Alpes, Frankreich to:Annonay to:Valence to:Le Pontet to:Tarascon, Bouches-du-Rhône, Provence-Alpes-Côte d’Azur, Frankreich to:Nimes to:La Calmette to:2, Avenue Emmanuel d&#039;Alzon, F-30123 Le Vigan Cedex (Assurance MMA - Le Vigan) to:Millau to:Causses-et-Veyran, Hérault, Languedoc-Roussillon, Frankreich&amp;geocode=;FZM75gIdBtwbAA;;FTsA4QIdeRITAA;Fdqa3wIdK6ATAA;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;&amp;hl=de&amp;mra=ls&amp;dirflg=w&amp;sll=43.98491,5.240479&amp;sspn=0.938692,2.046204&amp;ie=UTF8&amp;ll=46.1633,2.935915&amp;spn=5.3877,3.91033&amp;source=embed" style="text-align:left">View Larger Map</a></small>
<h5><span style="font-family:Georgia,serif;">16.Tag; 24.August 2007</span></h5>
<p style="line-height:100%;"><span style="font-family:Georgia,serif;"><span style="font-size:x-small;"><em>Paris ] S-BAHN [ Raimboilet – Chartres – Illiers – Dangeau = 92 km </em></span></span></p>
<p><span style="font-family:Georgia,serif;">Das Wetter am nächsten Morgen machte dem Studenten Paris so richtig schmackhaft – Regen! Die Millionen Agglomeration mit dem Fahrrad verlassen zu können stellte sich als hoffnungsloses Unterfangen heraus, da jede Beschilderung letztendlich auf eine Autobahn führte. Der nächst beste S-Bahn Bahnhof war schließlich die letzte Ausflucht. Eine freundliche Konversation am Infoschalter führte zum Erwerb einer Fahrkarte nach Raimboilet. </span></p>
<p><span style="font-family:Georgia,serif;"><a rel="attachment wp-att-964" href="http://envirocyclingtraveller.wordpress.com/2009/11/19/radtour-rugen-barcelona/08_france/"><img class="alignleft size-medium wp-image-964" title="08_France" src="http://envirocyclingtraveller.files.wordpress.com/2009/11/08_france.jpg?w=300&#038;h=240" alt="08_France" width="300" height="240" /></a>Wetter gut, die Orientierung wieder gewonnen, frohen Mutes mit neuem Elan führte es den Reisenden nach Chartes. Eine kleine Stadt die aber schon 20 Kilometer vorher an den hohen Türmen der Kathedrale 'Notre-Dame-de-Chartres' auszumachen ist. Das Interesse an diesem UNESCO-Weltkulturerbe war deshalb so hoch, da sich der Vater des Abenteurers in seiner Schulzeit mit diesem hochgotischen Sakralbau in seiner Jahresarbeit beschäftigt hatte. Trotz einer Hochzeitveranstaltung war die Kathedrale zugänglich und so bekam der Kulturbanause nicht nur die beeindruckend bunten Rosetten-Fenster zu sehen, sondern auch einen Eindruck von der unglaublichen Akustik durch die Orgelmusik. Ein schlichter Campingplatz irgendwo zwischen Paris und Loire in Dangeau war die Übernachtungsstätte an diesem Tag.</span></p>
<p style="line-height:100%;"><span style="font-family:Georgia,serif;"><span style="font-size:x-small;"><em>Wetter: Morgens Regen, später bedeckt, abends klarer Sternenhimmel</em></span></span></p>
<p style="line-height:100%;">∑<span style="font-family:Georgia,serif;"><span style="font-size:x-small;"><em><sub>Km Gesamt</sub>: 1534 km</em></span></span></p>
<h5><span style="font-family:Georgia,serif;">17.Tag; 25. August 2007</span></h5>
<p style="line-height:100%;"><span style="font-family:Georgia,serif;"><span style="font-size:x-small;"><em>Dangeau – Châteaudun – Frêteval – Vendôme – Amboise = 120 km</em></span></span></p>
<p><span style="font-family:Georgia,serif;">Nachdem am Abend der Himmel aufgeklart war, war nun am Morgen die ganze Umgebung im tiefen Frühnebel eingehüllt. Die größte Überraschung erfolgte beim Bezahlen. Für die eine Nacht im Zelt, wurden nur 2,50 Euro fällig, eine Nacht zuvor waren es noch 16,70 gewesen. Diese Nacht hingegen war ruhig und die Sanitäranlagen sauber. Als der Fahrradfahrer Chateaudun erreichte, strahlte wieder die warme Mittagsonne vom Himmel und der Reisende gönnte sich eine gemütliche Mittagspause im schattigen Park. In einem Bücher Geschäft erwarb sich der Student endlich einen richtig detaillierten Straßenatlas und so ging die Reise auf kleinen Nebenstraßen weiter um dem Verkehrslärm auf den Hauptstraßen zu entgehen. Am frühen Abend überquerte der Sportler bereits die Loire und suchte den nächstbesten Campingplatz am genannten Fluss auf. Direkt nebenan fand ein fröhliches Treiben auf dem Fußballplatz statt und sobald das Zelt errichtet war, fand sich auch der Radfahrer in mitten Fußball spielender Sportler wieder. Ein Vater und Sohn aus Karlsruhe spielten auch mit, Silas (9) und Harald (50). </span></p>
<p style="line-height:100%;"><span style="font-family:Georgia,serif;"><span style="font-size:x-small;"><em>Wetter: Sonnig, warm, kleine Schönwetterwolken</em></span></span></p>
<p style="line-height:100%;">∑<span style="font-family:Georgia,serif;"><span style="font-size:x-small;"><em><sub>Km Gesamt</sub>: 1654 km</em></span></span></p>
<h5><span style="font-family:Georgia,serif;">18.Tag; 26. August 2007</span></h5>
<p style="line-height:100%;"><span style="font-family:Georgia,serif;"><span style="font-size:x-small;"><em>Amboise – Blois – Chambord – La Ferte – St. Aubin – Tigy = 121 km</em></span></span></p>
<p><a rel="attachment wp-att-965" href="http://envirocyclingtraveller.wordpress.com/2009/11/19/radtour-rugen-barcelona/09_bruecken/"><img class="alignleft size-medium wp-image-965" title="09_Bruecken" src="http://envirocyclingtraveller.files.wordpress.com/2009/11/09_bruecken.jpg?w=300&#038;h=238" alt="09_Bruecken" width="300" height="238" /></a></p>
<p><span style="font-family:Georgia,serif;">Aus der abendlichen Bekanntschaft resultierte am folgenden Morgen für den Reisenden eine Einladung zum Frühstück, der Reisende aß mal wieder in Gesellschaft. Danach ging es frisch gestärkt erst nach Mittag los, entlang der Loire flussaufwärts, die Besichtigung der berühmten Schlösser wurde zwischendrin als Pause genutzt. Am späten Nachmittag führte ihn seine Route durch ein waldige Gegend, es ging kilometerlang nur geradeaus und die Straße war von dichtem Grün umsäumt. Nachtstätte an diesem Abend war ein umfunktioniertes Landgut, schlicht und gut und wieder sehr günstig. </span></p>
<p style="line-height:100%;"><span style="font-family:Georgia,serif;"><span style="font-size:x-small;"><em>Wetter: Bedeckt, schwülwarm, wenig Sonne</em></span></span></p>
<p style="line-height:100%;">∑<span style="font-family:Georgia,serif;"><span style="font-size:x-small;"><em><sub>Km Gesamt</sub>: 1775 km</em></span></span></p>
<h5><span style="font-family:Georgia,serif;">19.Tag; 27. August 2007</span></h5>
<p style="line-height:100%;"><span style="font-family:Georgia,serif;"><span style="font-size:x-small;"><em>Tigy – Gien – Briare – Cosne Cour – Sancerre = 111 km</em></span></span></p>
<p><a rel="attachment wp-att-966" href="http://envirocyclingtraveller.wordpress.com/2009/11/19/radtour-rugen-barcelona/10_schloesser/"><img class="alignleft size-medium wp-image-966" title="10_Schloesser" src="http://envirocyclingtraveller.files.wordpress.com/2009/11/10_schloesser.jpg?w=300&#038;h=114" alt="10_Schloesser" width="300" height="114" /></a></p>
<p><span style="font-family:Georgia,serif;">Am Morgen bei Frühnebel brach der Bremer Student nach dem routinierten Zusammenpack- prozedere auf. Sein Weg führte ihn durch schöne französische Landschaften, die durch liebevoll gestaltete Ortschaften und Städtchen und Schlösser aufgewertet wurde. Gegen Abend fand der mittlerweile erfahrene Camper einen sehr attraktiv gelegenen Campingplatz an der Loire.</span></p>
<p style="line-height:100%;"><span style="font-family:Georgia,serif;"><span style="font-size:x-small;"><em>Wetter: Leicht bewölkt, immer wieder Sonne, warm</em></span></span></p>
<p style="line-height:100%;">∑<span style="font-family:Georgia,serif;"><span style="font-size:x-small;"><em><sub>Km Gesamt</sub>: 1886 km</em></span></span></p>
<h5><span style="font-family:Georgia,serif;">20.Tag; 28. August 2007</span></h5>
<p style="line-height:100%;"><span style="font-family:Georgia,serif;"><span style="font-size:x-small;"><em>Sancerre – La Charité s/Loire – Nevers – Decize – Bourbon – Lancy – Feldweg bei Dion = 141 km</em></span></span></p>
<p><a rel="attachment wp-att-967" href="http://envirocyclingtraveller.wordpress.com/2009/11/19/radtour-rugen-barcelona/11_strassen/"><img class="alignleft size-medium wp-image-967" title="11_Strassen" src="http://envirocyclingtraveller.files.wordpress.com/2009/11/11_strassen.jpg?w=300&#038;h=240" alt="11_Strassen" width="300" height="240" /></a></p>
<p><span style="font-family:Georgia,serif;">Mit dem ehrgeizigen Ziel, bereits heute die 2000 km- Marke zu knacken, setzte der Sportler seine Route fort. Bis Nevers war die Strecke ansprechend, dort in dem schönen Städtchen gönnte sich der Radler eine Pause in einem der sehr wohl gepflegten Parks Frankreichs. Sport macht hungrig und so können in einer einzigen Mittagspause schon ein ganzes Baguette , zwei 'pains au chocolats', eine Birne, eine Möhre und ein Joghurt verzehrt werden, von den Süßigkeiten ganz zu schweigen.  Die Strecke hinter Nevers stand im Sinne des Kilometer abradelns, die Gegend hatte nichts schönes zu bieten auch ein Campingplatz wollte nicht auftauchen. <a rel="attachment wp-att-975" href="http://envirocyclingtraveller.wordpress.com/2009/11/19/radtour-rugen-barcelona/12_wild_caping-4/"><img class="alignleft size-medium wp-image-975" title="12_Wild_caping" src="http://envirocyclingtraveller.files.wordpress.com/2009/11/12_wild_caping3.jpg?w=300&#038;h=107" alt="12_Wild_caping" width="300" height="107" /></a>Als der Tachometer schließlich 140 km als Tagesbilanz vorzuweisen hatte, wählte der Abenteurer einen einsamen Feldweg, der ihn schließlich an das Ufer der Loire führte – das erste mal Wildcampen nach knapp drei Wochen, die Loire diente als erfrischendes Naturbad, die Kühe auf der Weide schauten beim Zeltaufbauen zu.</span></p>
<p><span style="font-family:Georgia,serif;"> </span></p>
<p style="line-height:100%;"><span style="font-family:Georgia,serif;"><span style="font-size:x-small;"><em>Wetter: Leicht bewölkt, immer wieder Sonne, warm</em></span></span></p>
<p style="line-height:100%;">∑<span style="font-family:Georgia,serif;"><span style="font-size:x-small;"><em><sub>Km Gesamt</sub>: 2027 km</em></span></span></p>
<h5><span style="font-family:Georgia,serif;">21.Tag; 29. August 2007</span></h5>
<p style="line-height:100%;"><span style="font-family:Georgia,serif;"><span style="font-size:x-small;"><em>Dion – Digoin – Mareigny – Pouily sous Charlieu - = 74 km</em></span></span></p>
<p><span style="font-family:Georgia,serif;">In der frühen Dämmerung wurde die Nachtruhe bei der Premiere des Wildcampings durch den Dieselmotor eines französischen Autoherstellers gestört, es war wohl ein Frühangler, welcher sich aber nicht  am Camperdasein des Reisenden störte. Der Himmel war an diesem Tag wolkenverhangen , sobald sich der Fahrradfahrer auf den Weg machte, fing es an zu regen, zunächst nur ein Schauer. Doch gegen Mittag setzte ein kräftigerer Schauer ein, der den Sportler dazu zwang, sich in einer einsamen Scheune niederzulassen um dort sein Mittagsmal zu sich zu nehmen. Irgendwann war auch dieser Schauer vorbei und die Fahrt ging weiter, für einige Stunden im Trockenen aber schließlich näherte sich eine Gewitterfront die so lange anhielt, dass der Radler kurzentschlossen den nächstbesten Campingplatz anvisierte. Eine gute Wahl, denn der starke Niederschlag hielt bis in den Abend hinein  an, noch nie hatte der Abenteuer ein siebenstündiges Gewitter erlebt.</span></p>
<p style="line-height:100%;"><span style="font-family:Georgia,serif;"><span style="font-size:x-small;"><em>Wetter: bedeckt, immer dunklere Wolken, ab 14 Uhr Gewitter durchgehend bis Abends gegen 20 Uhr</em></span></span></p>
<p style="line-height:100%;">∑<span style="font-family:Georgia,serif;"><span style="font-size:x-small;"><em><sub>Km Gesamt</sub>: 2101 km</em></span></span></p>
<h5><span style="font-family:Georgia,serif;">22.Tag; 30. August 2007</span></h5>
<p style="line-height:100%;"><span style="font-family:Georgia,serif;"><span style="font-size:x-small;"><em>Pouilly s. Charlieu – Roanne – St. Jodars-Feurs – St- Etienne – près de Versanne = 135 km</em></span></span></p>
<p><span style="font-family:Georgia,serif;">Um es vorweg zu nehmen, nach dem gestrigen vielleicht ernüchterndsten Tag, folgte für den Norddeutschen Radabenteurer heute ein Bemerkenswerter. Wettertechnisch wurde seitdem die ununterbrochene Schönwetterperiode bis zum Ende der Reise eingeleitet, die bekanntlich noch über 2 Wochen andauern sollte. Ein trockenes Zelt wurde zusammengebaut, im nächsten typischen  französischen Städtchen 'Roanne' ein Baquette und 'Pain au chocolat' in der Boulangerie gekauft. </span></p>
<p><span style="font-family:Georgia,serif;"><a rel="attachment wp-att-978" href="http://envirocyclingtraveller.wordpress.com/2009/11/19/radtour-rugen-barcelona/13_loire_c_m/"><img class="alignleft size-medium wp-image-978" title="13_Loire_C_M" src="http://envirocyclingtraveller.files.wordpress.com/2009/11/13_loire_c_m.jpg?w=300&#038;h=214" alt="13_Loire_C_M" width="300" height="214" /></a>Danach führte es den Reisenden direkt ins 'Central Massif' am Flußlauf der Loire entlang. Es ging stets bergauf-und bergab gegen Mittag erreichte der Radfahrer ein Chateau, welches mitten in die Loire errichtet wurde, der Ort an dem die heutige Mittagspause zelebriert wurde, typisch französisch wie immer. Irgendwann ist jede schöne Strecke vorbei und so fand sich der Student schließlich auf einer schnurgeraden Hauptstraße Richtung Saint Etienne wieder. Vom Rückenwind getragen wurden die 50 km bis in die Großstadt in knapp zwei Stunden bewältigt, doch vor der Großstadt das alte Problem, die Beschilderungen, welche nur auf Autos ausgelegt waren. Schließlich erreichte der tapfere Radler die Innenstadt über einen Umweg mit 7 % Anstieg über mehrere Kilometer, aber nur über eine Schnellstraße, auf der Fahrzeuge schneller 60 km/h erlaubt sind, das Gefälle machte es möglich. Nach einer Stadterkundung und einem Kebabverzehr galt es eine Unterkunft zu finden. Zunächst einmal die Großstadt verlassen und damit auch nach langer Zeit den Flußlauf der Loire. Der Abenteurer wählte eine Straße, die durch einen National Park zur Rhône führte, dazwischen ein Bergpass. Es bleibt bis heute ungeklärt was den Reisenden dazu trieb diesen Pass noch Abends nach halb Sieben nach über 120 km in Angriff  zu nehmen, irgendein innerer Instinkt, der im sagte, dass sich es noch lohnen würde, muss es gewesen sein. Nach knapp eineinhalb Stunden war zumindest der Pass erreicht (1160m) und eine lange Abfahrt stand bevor. Diese wurde aber auf den folgenden Tag verlegt da ein Campinsschild auftauchte. Dieses führte den Reisenden zu einem  alten idyllischen Landgut, das nunmehr als Campingplatz fungierte und von einem alten Ehepaar geführt wurde. Dieser hatte eine traumhafte Aussicht vorzuweisen, 'Belle vue' nannte ihn der Gutseigentümer.</span></p>
<p style="line-height:100%;"><span style="font-family:Georgia,serif;"><span style="font-size:x-small;"><em>Wetter: bedeckt, abends klarte es am Gipfel des Bergpasses auf</em></span></span></p>
<p style="line-height:100%;">∑<span style="font-family:Georgia,serif;"><span style="font-size:x-small;"><em><sub>Km Gesamt</sub>: 2236 km</em></span></span></p>
<h5><span style="font-family:Georgia,serif;">23.Tag; 31.August. 2007</span></h5>
<p style="line-height:100%;"><span style="font-family:Georgia,serif;"><span style="font-size:x-small;"><em>La Versanne – Annonay – Sarras -Tournon – Valence – Soyons = 104 km</em></span></span></p>
<p><span style="font-family:Georgia,serif;">Blauer Himmel und Sonnenschein, ein langersehntes und bisher seltenes Wetter beglückte den Gastcamper auf dem Gut beim Zeltzusammenbauen. So sollte es auch in den nächsten Tagen bleiben, berichtete  ihm der äußerst sympathische Campingwirt beim Kaffee trinken. Zu dem hatte er den Reisenden eingeladen, aber auch zu der Nacht auf dem Campingplatz, so geehrt fühlte er sich, dass ein Radfahrer, von der Ostseeküste kommend, sein Landsitz angesteuert hatte.</span></p>
<p><span style="font-family:Georgia,serif;"><a rel="attachment wp-att-979" href="http://envirocyclingtraveller.wordpress.com/2009/11/19/radtour-rugen-barcelona/14_camping_burgaud/"><img class="alignleft size-medium wp-image-979" title="14_Camping_Burgaud" src="http://envirocyclingtraveller.files.wordpress.com/2009/11/14_camping_burgaud.jpg?w=300&#038;h=231" alt="14_Camping_Burgaud" width="300" height="231" /></a>Die ersten 25 Kilometern wurden mit Hilfe der Gravitationskraft im Flug erledigt ehe der Sportler eine Pause in Annonay mit Wäschewaschen und telefonieren verbrachte. Aber auch die Weiterfahrt vollzog sich ohne weitere Anstrengungen da der 'Mistral' den Reisenden durch das Rhône-Tal gen Süden trug. „Trop Chère!“ Dieser Ausruf entfiel dem Studenten als er am Abend den Preis von seinem gewählten Campingplatz an der Rhône erfuhr. Quartorze Euro! Mit dem Beleg aus Dangeau (2,50 Euro) wurde sich schließlich auf ein Entgelt von zehn Euro geeinigt. <a rel="attachment wp-att-980" href="http://envirocyclingtraveller.wordpress.com/2009/11/19/radtour-rugen-barcelona/15_rhone/"><img class="alignleft size-medium wp-image-980" title="15_Rhône" src="http://envirocyclingtraveller.files.wordpress.com/2009/11/15_rhone.jpg?w=300&#038;h=226" alt="15_Rhône" width="300" height="226" /></a>An diesem Abend fand eine feierliche Veranstaltung statt, bei  derlernte der Reisende das richtige Leben der Menschen in dieser Region kennen, so erlebte er live mit, wie eine Frau ihrem Mann eine riesen Szene machte, weil rausgekommen war, dass er mit der 'Dorfmatratze' fremdgegangen war - Sehr unterhaltsam. Des weiteren machte der Student Bekanntschaft mit einem deutschen Paar aus Freiburg, Judith und Andreas – sie luden ihn zum Essen ein – insgesamt ein gelungener Abend.</span></p>
<p style="line-height:100%;"><span style="font-family:Georgia,serif;"><span style="font-size:x-small;"><em>Wetter: sonnig, warm, Rückenwind</em></span></span></p>
<p style="line-height:100%;">∑<span style="font-family:Georgia,serif;"><span style="font-size:x-small;"><em><sub>Km Gesamt</sub>: 2340 km</em></span></span></p>
<h5><span style="font-family:Georgia,serif;">24.Tag; 1.September 2007</span></h5>
<p style="line-height:100%;"><span style="font-family:Georgia,serif;"><span style="font-size:x-small;"><em>Soyons – Montélimar -Orange – Bédarrides = 125 km</em></span></span></p>
<p><a rel="attachment wp-att-981" href="http://envirocyclingtraveller.wordpress.com/2009/11/19/radtour-rugen-barcelona/16_camping_party/"><img class="alignleft size-medium wp-image-981" title="16_Camping_Party" src="http://envirocyclingtraveller.files.wordpress.com/2009/11/16_camping_party.jpg?w=300&#038;h=266" alt="16_Camping_Party" width="300" height="266" /></a></p>
<p><span style="font-family:Georgia,serif;">Der Morgen wurde durch folgende niederschmetternde Diagnose von Andreas getrübt: Der Hinterreifen des Gazelle Fahrrades war durch den Riss zweier Speichen vollständig instabil. Der durchaus erfahrene Radfahrer, war sich bisweilen der Speichenproblematik bei viel Gepäck einfach nicht bewusst. Er hatte zwar den leicht 'eiernden' Hinterreifen seit Paris bemerkt, ihn aber nicht weiter besorgt beachtet. Seitdem hatte dieser Reifen bereits weitere 800 Kilometer mehr auf dem Buckel und war arg in Mitleidenschaft gezogen, ein Fahradladen musste aufgesucht werden. Doch dies ist in Frankreich ein schwieriges Unterfangen, zumal es Samstagvormittag war und somit nicht mehr allzu viel Zeit vorhanden war. Die Fahrt gen Süden gestaltete sich weiter im Leichttritt, schwieriger hingegen die Suche nach einem Fahrradladen. Der Reifen musste über das Wochenende noch halten, eigentlich wollte der Abenteurer den Umweg über die 'Ardêche'-Region wählen, welcher viele Höhenmeter mit sich gebracht hätte, der Wind entschied sich gegen diese Route, in dem er dem Ortsunkundigen die entsprechende Karte fortblies – wohl die vernünftigere Entscheidung.</span></p>
<p style="line-height:100%;"><span style="font-family:Georgia,serif;"><span style="font-size:x-small;"><em>Wetter: sonnig, warm, sehr kräftiger Rückenwind</em></span></span></p>
<p style="line-height:100%;">∑<span style="font-family:Georgia,serif;"><span style="font-size:x-small;"><em><sub>Km Gesamt</sub>: 2465 km</em></span></span></p>
<h5><span style="font-family:Georgia,serif;">25.Tag; 2.September 2007</span></h5>
<p style="line-height:100%;"><span style="font-family:Georgia,serif;"><span style="font-size:x-small;"><em>Bédarrides – Avignon – Tarascon – Nîmes – Russan = 105 km</em></span></span></p>
<p><span style="font-family:Georgia,serif;">Nach einer Nacht auf einem wiederum sehr teuren, leeren, öden Campinplatz, der zudem noch einen sehr heringunfreundlichen Boden aufwies, ging die Weiterfahrt vom Vorort Bédarrides nach Avignon fortwärts. Die Straßen wurden allmählich mit Palmen gesäumt, der mediterrane Flair wurde präsenter, nicht nur wegen dem heißen Wetter. <a rel="attachment wp-att-982" href="http://envirocyclingtraveller.wordpress.com/2009/11/19/radtour-rugen-barcelona/17_avignon/"><img class="alignleft size-medium wp-image-982" title="17_Avignon" src="http://envirocyclingtraveller.files.wordpress.com/2009/11/17_avignon.jpg?w=300&#038;h=238" alt="17_Avignon" width="300" height="238" /></a>Avignon war ein Ort des Wiedersehens und schon bekannt aus frühen Jugendtagen, diesmal sah die helle Stadtmauer nicht mehr ganz so weiß aus, die Statur an der sommerlichen Papstresidenz glänzte aber immer noch im strahlenden Gold. Unter der sengenden Hitze erreichte der ehemalige Elmshorner Schüler das Städtchen 'Tarascon' , die Partnerstadt von Elmshorn. Ein netter Ort mit einer imposanten Burg und einer Kirche. Jegliche Ähnlichkeit zur Norddeutschen Schulheimat war nicht zu erkennen und die Partnerschaft nur durch ein Schild bestätigt.<a rel="attachment wp-att-987" href="http://envirocyclingtraveller.wordpress.com/2009/11/19/radtour-rugen-barcelona/18_tarascon/"><img class="alignleft size-medium wp-image-987" title="18_Tarascon" src="http://envirocyclingtraveller.files.wordpress.com/2009/11/18_tarascon.jpg?w=300&#038;h=229" alt="18_Tarascon" width="300" height="229" /></a> Bald war die Rhône überquert und die nächste Stadt Nîmes erreicht, auch sie hatte den typischen französischen südlichen Flair, welcher dem Reiseenden sehr gefiel. Dennoch wurde sich der Fußballfan gewahr, dass auch bald die Toppartie HSV-Bayern angepfiffen wurde, ein Internetcafe hielt den Fan auf dem aktuellsten Stand, während mit Freunden im Skype gechattet wurde, Endstand 1:1.</span></p>
<p><span style="font-family:Georgia,serif;"><a rel="attachment wp-att-988" href="http://envirocyclingtraveller.wordpress.com/2009/11/19/radtour-rugen-barcelona/19_nimes_area/"><img class="alignleft size-medium wp-image-988" title="19_Nimes_Area" src="http://envirocyclingtraveller.files.wordpress.com/2009/11/19_nimes_area.jpg?w=300&#038;h=244" alt="19_Nimes_Area" width="300" height="244" /></a>Recht spät am Abend galt es einen Nachtplatz zu finden, doch direkt außerhalb der Stadt verirrte sich der Abenteurer zunächst in einem Militärgelände, bis das durchquert war, mussten 12 km zurückgelegt werden. Die in der Karte eingezeichneten Flüsse existierten nur noch als trockengelegtes Flußbett und so half letztendlich eine Kneipe als Wasserquelle aus, bevor schließlich ein unbedeutender Platz inmitten knochentrockenen Gestrüpps als Wildcampingsstätte auserkoren war - ungeduscht.</span></p>
<p style="line-height:100%;"><span style="font-family:Georgia,serif;"><span style="font-size:x-small;"><em>Wetter: sonnig, sehr warm, windstill</em></span></span></p>
<p style="line-height:100%;">∑<span style="font-family:Georgia,serif;"><span style="font-size:x-small;"><em><sub>Km Gesamt</sub>: 2570 km</em></span></span></p>
<h5><span style="font-family:Georgia,serif;">26.Tag; 3.September 2007</span></h5>
<p style="line-height:100%;"><span style="font-family:Georgia,serif;"><span style="font-size:x-small;"><em>Russan – La Calmette – Aigremont – Sauve -Ganges – Le Vigan = 90 km</em></span></span></p>
<p><span style="font-family:Georgia,serif;">In absoluter Dürre war der Abenteurer abermals dem Problem der Wasserknappheit gegenübergestellt, nur geschätzte 500 ml für Zähneputzen und als 'Treibstoff' für die nächsten sechs Kilometer bis 'La Calmette'. Dass dieses Kaff tatsächlich einen großen Supermarkt am anderen Ortsausgang besaß, bemerkte der Sportler erst, als er sich schon das blaue Gold in einem Kiosk zu überhöhtem Preis erworben hatte. Wie dem auch sei, fortan hatte der Radler stets mehrere Liter Wasser in diesem heißen Südeuropäischen Klima an Bord. Die Reise ging weiter westwärts mit dem Fernziel Millau. Die Landschaft wurde stets bergiger, so dass der Abenteurer immer mehr schweißtreibene Anstiege zu bewältigen hatte – der Reifen hielt. <a rel="attachment wp-att-990" href="http://envirocyclingtraveller.wordpress.com/2009/11/19/radtour-rugen-barcelona/20_le_vigan-2/"><img class="alignleft size-medium wp-image-990" title="20_Le_Vigan" src="http://envirocyclingtraveller.files.wordpress.com/2009/11/20_le_vigan1.jpg?w=300&#038;h=231" alt="20_Le_Vigan" width="300" height="231" /></a>In Le Vigan angekommen, war der vorerst letzte Campingplatz als heutiges Tagesziel gewählt. Die äußerst freundliche Campingwirtin wies den Reisenden auf ein 'Magasin de vélo' im Stadtzentrum hin. Geöffnet hatte er an diesem Abend nicht mehr und es war ungewiss, ob es am folgenden Tag der Fall sein wird.</span></p>
<p style="line-height:100%;">&nbsp;</p>
<p style="line-height:100%;"><span style="font-family:Georgia,serif;"><span style="font-size:x-small;"><em>Wetter: sonnig, sehr warm, leichter Wind</em></span></span></p>
<p style="line-height:100%;">∑<span style="font-family:Georgia,serif;"><span style="font-size:x-small;"><em><sub>Km Gesamt</sub>: 2660 km</em></span></span></p>
<h5><span style="font-family:Georgia,serif;">27.Tag; 4.September 2007</span></h5>
<p style="line-height:100%;"><span style="font-family:Georgia,serif;"><span style="font-size:x-small;"><em>Le Vigan – Alzon – Sauclières - Millau = 90 km</em></span></span></p>
<p><a name="firstHeading"></a><span style="font-family:Georgia,serif;"><a rel="attachment wp-att-991" href="http://envirocyclingtraveller.wordpress.com/2009/11/19/radtour-rugen-barcelona/21_millau/"><img class="alignleft size-medium wp-image-991" title="21_Millau" src="http://envirocyclingtraveller.files.wordpress.com/2009/11/21_millau.jpg?w=300&#038;h=223" alt="21_Millau" width="300" height="223" /></a>Mit der inständigen Hoffnung, dass der Fahrradladen in 'Le Vigan' geöffnet hätte, setzte der junge Student seine Fahrt mit seinem arg in Mitleidenschaft gezogenen Hinterreifens fort. Beim Einbiegen in die Straße des Fahradhändlers erklang das Geräusch des Grauens durch die engen Gassen. Zugebenermaßen, es war nur ein dumpfes Knacken einer überforderten Fahrradspeiche.Doch die einladenen Türen des geöffneten „magasins de vélo“ linderten diesen Schreck erheblich, schon befand sich der erleichterte Radler in der Hand eines sehr kompetenten Fahradhändlers. <a rel="attachment wp-att-993" href="http://envirocyclingtraveller.wordpress.com/2009/11/19/radtour-rugen-barcelona/22_viaduct-millau_tagezeiten-2/"><img class="alignleft size-large wp-image-993" title="22_Viaduct Millau_Tagezeiten" src="http://envirocyclingtraveller.files.wordpress.com/2009/11/22_viaduct-millau_tagezeiten1.jpg?w=290&#038;h=1024" alt="22_Viaduct Millau_Tagezeiten" width="290" height="1024" /></a>Binnen zwei Stunden war der komplette Hinterreifen inklusive Ritzel und Kette gewechselt und das Portemonnaie des Reisenden trotz Montage nur um 65 Euro erleichtert. Weitaus mehr erleichtert war der Sportler selbst und erklomm hoch motiviert die Hocheben von Millau – zwanzig Kilometer stets bergauf. In dieser Hochebene machte der Student Bekanntschaft mit acht Pfadfindern, welche sich in zweier Gruppen in weitem Abständen zueinander am Straßenrand durch Trampen fortbewegten. Gegen Abend nach rasanter Abfahrt war Millau erreicht. Ein Pizzadienst erleichterte dem Reisenden von der Aufgabe des Kochens und am Abend nutzte der Brücken-Fetischist die Gelegenheit am Fuße des 'Viaduc de Millau' sein Zelt aufzuschlagen, der größten Schrägseilbrücke der Welt.</span></p>
<p style="line-height:100%;"><span style="font-family:Georgia,serif;"><span style="font-size:x-small;"><em>Wetter: sonnig, sehr warm, im Hochland kühl und frischer Gegenwind</em></span></span></p>
<p style="line-height:100%;">∑<span style="font-family:Georgia,serif;"><span style="font-size:x-small;"><em><sub>Km Gesamt</sub>: 2750 km</em></span></span></p>
<h5><span style="font-family:Georgia,serif;">28.Tag; 5.September 2007</span></h5>
<p style="line-height:100%;"><span style="font-family:Georgia,serif;"><span style="font-size:x-small;"><em>Millau – St.Afrique – Camares – St. Gerevais s/Marc – Hérrépian -Causses et Veyran = 116 km</em></span></span></p>
<p><span style="font-family:Georgia,serif;">Mit der Aussicht auf ein Dach über dem Kopf zuhaben, machte sich der Sohn eines Vaters in zweiter Ehe, motiviert auf den Weg, denn Christian (der Vater der Lebensgefährtin vom Vater) besitzt ein idylischen Landsitz in nahe der Ortschaft Causses et Veyran. Zunächst schaute sich der Student die Schrägseilbrücke aus näherer Betrachtung an und war schier beeindruckt, später ging es über St. Afrique Richtung Brusque bevor zwei Bergpässe unter brennender Hitze in Angriff genommen werden mussten. Endlich in Hérrépian angekommen, benachrichtigte der Abenteurer Christian über die baldige Ankunft. <a rel="attachment wp-att-994" href="http://envirocyclingtraveller.wordpress.com/2009/11/19/radtour-rugen-barcelona/23_viaduct-millau/"><img class="alignleft size-medium wp-image-994" title="23_Viaduct Millau" src="http://envirocyclingtraveller.files.wordpress.com/2009/11/23_viaduct-millau.jpg?w=300&#038;h=227" alt="23_Viaduct Millau" width="300" height="227" /></a>Irgendwo in einer von Weinfeldern umsäumten Straße trafen sie sich, das letzte Stück wurde im Auto gefahren, da das Anwesen für einen Ortsunkundigen einfach nicht zu finden ist. Nach mehren Wochen konnte der Sportler mal wieder ein richtige Bett genießen und ein herrliches Abendessen unter freien Himmel in Südfranzösischer Atmosphäre.</span></p>
<p style="line-height:100%;"><span style="font-family:Georgia,serif;"><span style="font-size:x-small;"><em>Wetter: sonnig, sehr warm, phasenweise erfrischender Wind</em></span></span></p>
<p style="line-height:100%;">∑<span style="font-family:Georgia,serif;"><span style="font-size:x-small;"><em><sub>Km Gesamt</sub>: 2866 km</em></span></span></p>
<h5><span style="font-family:Georgia,serif;">29.Tag; 6.September 2007</span></h5>
<p style="line-height:100%;"><span style="font-family:Georgia,serif;"><span style="font-size:x-small;"><em>Zu Besuch bei Evelin, Christian und Michael in  Einmal ins Dorf und zurück = 6 km</em></span></span></p>
<p><span style="font-family:Georgia,serif;"><a rel="attachment wp-att-995" href="http://envirocyclingtraveller.wordpress.com/2009/11/19/radtour-rugen-barcelona/24_rast/"><img class="alignleft size-medium wp-image-995" title="24_Rast" src="http://envirocyclingtraveller.files.wordpress.com/2009/11/24_rast.jpg?w=300&#038;h=269" alt="24_Rast" width="300" height="269" /></a>Ein gemeinsames Frühstück zu viert bei angenehmen Sonnenschein, danach ging es für die Vier zu einem Ausflug an den 'Canal de Midi' zu einer Schleuse mit sieben Becken. Sehr interessant, so etwas hatte der Abenteurer noch nie zuvor gesehen. Danach nahmen die Vier ein Bad im Mittelmeer, welches aufgrund des ablandigen Windes sehr erfrischend war, bevor es zurück zum versteckten Landsitz ging. Gut gesättigt von einem köstlichen Abendbrot ging es nach einem Telefonat im Dorf ins Bett.</span></p>
<p style="line-height:100%;"><span style="font-family:Georgia,serif;"><span style="font-size:x-small;"><em>Wetter: sonnig, sehr warm, etwas windig</em></span></span></p>
<p style="line-height:100%;">∑<span style="font-family:Georgia,serif;"><span style="font-size:x-small;"><em><sub>Km Gesamt</sub>: 2872 km</em></span></span></p>
<h5><span style="font-family:Georgia,serif;">30.Tag; 7.September 2007</span></h5>
<p style="line-height:100%;"><span style="font-family:Georgia,serif;"><span style="font-size:x-small;"><em>Immer noch zu Besuch  -  Nochmals ins Dorf und zurück = 6 km</em></span></span></p>
<p><span style="font-family:Georgia,serif;">Der heutige Tag stand ganz unter dem Motte Entspannung. Der Student saß den ganzen Tag auf der Terrasse unter dem Sonnensegel, las sämtliche verfügbaren Ausgaben der 'Süddeutschen Zeitung' aus vergangen Wochen und verfasste wohl auch einige Fragmente dieses Berichtes. Nach einem abermals herrlichen Abendbrot fuhr der Student wieder ins Dorf zum Telefonieren. Die frohe Kunde, dass ein Flug für den 15. September inklusive Fahrrad von Barcelona nach Hamburg gebucht wurde, ließ den Reisenden ruhig schlafen. </span></p>
<p style="line-height:100%;"><span style="font-family:Georgia,serif;"><span style="font-size:x-small;"><em>Wetter: wie gestern, einfach schön!</em></span></span></p>
<p style="line-height:100%;">∑<span style="font-family:Georgia,serif;"><span style="font-size:x-small;"><em><sub>Km Gesamt</sub>: 2878 km</em></span></span></p>
<iframe width="425" height="350" frameborder="0" scrolling="no" marginheight="0" marginwidth="0" src="http://maps.google.de/maps?f=d&amp;source=s_d&amp;saddr=Causses-et-Veyran, Hérault, Languedoc-Roussillon, Frankreich&amp;daddr=Capestang, Hérault, Languedoc-Roussillon, Frankreich to:Narbonne to:Sigean to:Torreilles, Pyrénées-Orientales, Languedoc-Roussillon, Frankreich to:Argéles sur mer to:Collioure, Pyrénées-Orientales, Languedoc-Roussillon, Frankreich to:Colera, Spanien to:Cadaques to:Roses to:Torroella to:Palamós to:Sant Feliu to:Tossa de mar to:LLoret de mar to:Barcelona&amp;hl=de&amp;geocode=FY1flwIdtBUvAA;FfohlQIdGXQuAA;;;FWpmjAIdxKotAA;;FX7fiAIdTQgvAA;;;;;;;;;&amp;mra=ls&amp;dirflg=w&amp;sll=42.383594,2.695091&amp;sspn=3.172946,7.283936&amp;ie=UTF8&amp;ll=42.484251,2.565308&amp;spn=3.167821,7.283936&amp;t=h&amp;output=embed"></iframe><br /><small><a href="http://maps.google.de/maps?f=d&amp;source=s_d&amp;saddr=Causses-et-Veyran, Hérault, Languedoc-Roussillon, Frankreich&amp;daddr=Capestang, Hérault, Languedoc-Roussillon, Frankreich to:Narbonne to:Sigean to:Torreilles, Pyrénées-Orientales, Languedoc-Roussillon, Frankreich to:Argéles sur mer to:Collioure, Pyrénées-Orientales, Languedoc-Roussillon, Frankreich to:Colera, Spanien to:Cadaques to:Roses to:Torroella to:Palamós to:Sant Feliu to:Tossa de mar to:LLoret de mar to:Barcelona&amp;hl=de&amp;geocode=FY1flwIdtBUvAA;FfohlQIdGXQuAA;;;FWpmjAIdxKotAA;;FX7fiAIdTQgvAA;;;;;;;;;&amp;mra=ls&amp;dirflg=w&amp;sll=42.383594,2.695091&amp;sspn=3.172946,7.283936&amp;ie=UTF8&amp;ll=42.484251,2.565308&amp;spn=3.167821,7.283936&amp;t=h&amp;source=embed" style="text-align:left">View Larger Map</a></small>
<h5><span style="font-family:Georgia,serif;">31.Tag; 8.September 2007</span></h5>
<p style="line-height:100%;"><span style="font-family:Georgia,serif;"><span style="font-size:x-small;"><em>Causses et Veyran – Capestrang – Narbonne – Sigean – Leucate -Toreilles = 116 km</em></span></span></p>
<p><span style="font-family:Georgia,serif;">Nach der Verabschiedung und zwei entspannten Tagen trat der Sportler wieder kräftig in die Pedale während an ihm eine schöne Landschaft, geprägt von leichten Bergmassiven und Weinfeldern, vorbeizog. Nach fünfzig Tageskilometern erreichte der von der Ostseeküste kommende Reisende nun endlich die Küste des Mittelmeeres, nach über vier Wochen.<a rel="attachment wp-att-998" href="http://envirocyclingtraveller.wordpress.com/2009/11/19/radtour-rugen-barcelona/25_mittelmeer/"><img class="alignleft size-medium wp-image-998" title="25_Mittelmeer" src="http://envirocyclingtraveller.files.wordpress.com/2009/11/25_mittelmeer.jpg?w=300&#038;h=239" alt="25_Mittelmeer" width="300" height="239" /></a> Der Reiz der Gegend verflog gegen Abend insofern, als dass dem Studenten die Campingtarife abschreckten. Der niedrigste Tarif ist stets &#8217;2 Personen inklusive Fahrzeug&#8217;, wofür über zwanzig Euro verlangt werden. Für eine Person mit Fahrrad wurde da keine Ausnahme gemacht. An manchen Plätzen hätte der Camper dafür acht Nächte bleiben dürfen. Als Konsequenz dieser Abzocke genehmigte sich der transpirierende Sportler ein Dusche zum Nulltarif und suchte sich gegen Einbruch der Dämmerung einen versteckten Schlafplatz irgendwo in der Wildnis.</span></p>
<p style="line-height:100%;"><span style="font-family:Georgia,serif;"><span style="font-size:x-small;"><em>Wetter: sonnig, warm, kaum Wind</em></span></span></p>
<p style="line-height:100%;">∑<span style="font-family:Georgia,serif;"><span style="font-size:x-small;"><em><sub>Km Gesamt</sub>: 2994 km</em></span></span></p>
<h5><span style="font-family:Georgia,serif;">32.Tag; 9.September 2007</span></h5>
<p style="line-height:100%;"><span style="font-family:Georgia,serif;"><span style="font-size:x-small;"><em>Torreilles – Argéles s/Mer – Coullioure – Cerbère – [GRENZE] – Colera = 74 km</em></span></span></p>
<p><span style="font-family:Georgia,serif;">Schüsse weckten den nichtsahnenden Abenteurer am Morgen, beim Frühstück streifte ein Jäger durch das kleine bescheidene Revier des Campers. An dem Camperdasein des Reisenden störte er sich wenig und zog nach einem kleinen Klönschnack weiter seines Weges. Die morgendliche Atmosphäre war aber durch den Jagdeifer der Franzosen gestört und so machte sich der Radler so bald wie möglich auf den Weg. <a rel="attachment wp-att-999" href="http://envirocyclingtraveller.wordpress.com/2009/11/19/radtour-rugen-barcelona/25b_collioure/"><img class="alignleft size-full wp-image-999" title="25b_Collioure" src="http://envirocyclingtraveller.files.wordpress.com/2009/11/25b_collioure.jpg?w=450&#038;h=159" alt="25b_Collioure" width="450" height="159" /></a>Gegen Mittag erreichte der Sportler den malerischen Ort &#8216;Coullioure&#8217; &#8211; traumhaft genauso wie es ihm seine Mutter am Telefon prophezeit hatte. Nach einer ausgiebigen Pause in welcher der Sportler in ein Gespräch mit Belgiern verwickelt wurde, sie konnten sogar Deutsch sprechen und dessen Kinder haben eine Zeit in Hamburg gelebt, standen nun die Ausläufer der Pyrenäen an der Mittelmeerküste an. Die Strecke war geprägt von langgezogen Anstiegen und Abfahrten.Die Kondition des Sportlers machte sich inzwischen deutlich bezahlt. <a rel="attachment wp-att-1000" href="http://envirocyclingtraveller.wordpress.com/2009/11/19/radtour-rugen-barcelona/26_grenze/"><img class="alignleft size-medium wp-image-1000" title="26_Grenze" src="http://envirocyclingtraveller.files.wordpress.com/2009/11/26_grenze.jpg?w=300&#038;h=215" alt="26_Grenze" width="300" height="215" /></a>Ehe der Reisende sich besann, befand er sich in Spanien. Zwischendurch wurden immer wieder schöne Aufnahmen von der bezaubernden Aussicht gemacht, stets ist ein tief blaues Meer am Horizont zu sehen. Nach einer finalen Abfahrt wurde der vertrauens- erweckende Ort &#8216;Colera&#8217; schließlich als Raststätte auserwählt. Die Zeit reichte noch für ein ausgiebiges Sonnenbad am Strand und ein Bad im Meer. Am Abend machte der Student eine weitere Bekanntschaft – Robert und Méri, er Maschinenbau–Erneuerbare Energien–Student und sie Künstlerin, in Teneriffa aufgewaschen, beide leben jetzt in Berlin.</span></p>
<p style="line-height:100%;"><span style="font-family:Georgia,serif;"><span style="font-size:x-small;"><em>Wetter: sonnig, warm,</em></span></span></p>
<p style="line-height:100%;">∑<span style="font-family:Georgia,serif;"><span style="font-size:x-small;"><em><sub>Km Gesamt</sub>: 3068 km</em></span></span></p>
<h5><span style="font-family:Georgia,serif;">33.Tag; 10.September 2007</span></h5>
<p style="line-height:100%;"><span style="font-family:Georgia,serif;"><span style="font-size:x-small;"><em>Colera – Cadaques – Roses – Torroella – Palafragell – Palamós = 107 km</em></span></span></p>
<p><span style="font-family:Georgia,serif;">Die ausreichende Zeit zum Tourziel Barcelona ermöglichte dem Radler noch einen Abstecher nach &#8216;Cadaques&#8217;, eine Empfehlung von Robert. Die Strecke gestaltete sich mit vielen Höhenmetern, dafür auch weiterhin mit schönen Aussichten. In dem Ort selbst macht der Reisende eine Bekanntschaft mit einem Mitstreiter, dieser war bereits aus Italien kommend 3700 Kilometer gefahren und hatte kaum Gepäck dabei. <a rel="attachment wp-att-1001" href="http://envirocyclingtraveller.wordpress.com/2009/11/19/radtour-rugen-barcelona/27_pyreneen_am_meer/"><img class="alignleft size-medium wp-image-1001" title="27_Pyreneen_am_Meer" src="http://envirocyclingtraveller.files.wordpress.com/2009/11/27_pyreneen_am_meer.jpg?w=300&#038;h=241" alt="27_Pyreneen_am_Meer" width="300" height="241" /></a>Bevor der Spanische Ort wieder verlassen wurde, kaufte sich der Student die letzte Karte für die Tour:&#8217;Costa Brava&#8217;. Barcelona war gerade noch darauf eingezeichnet. Nach einer langen schnellen Abfahrt mit Blick in die Tiefebene blieb die Stecke lange Zeit unspektakulär. Ab &#8216;Palafragell begann erneut die Campingsplatzsuche. Der Erste mit dem 13,50 Euro Tarif wurde ausgeschlagen, der Zweite mit dem Übernachtungsentgelt von 9,45 Euro schließlich notgedrungen gewählt, in Palamós. </span></p>
<p style="line-height:100%;"><span style="font-family:Georgia,serif;"><span style="font-size:x-small;"><em>Wetter: sonnig, warm,</em></span></span></p>
<p style="line-height:100%;">∑<span style="font-family:Georgia,serif;"><span style="font-size:x-small;"><em><sub>Km Gesamt</sub>: 3175 km</em></span></span></p>
<h5><span style="font-family:Georgia,serif;">34.Tag; 11.September 2007</span></h5>
<p style="line-height:100%;"><span style="font-family:Georgia,serif;"><span style="font-size:x-small;"><em>Palamós – St.Felieu – Tossa des Mar – Lloret des Mar = 53 km</em></span></span></p>
<p><span style="font-family:Georgia,serif;">Der Blick auf die Karte sah viel versprechend aus, die Straße bis Lloret de Mar hatte viele Schlängel aufzuweisen, die nichts anderes als zahlreichen Serpentinen bedeuten konnten und das direkt an der Küste. Doch zunächst wollte sich der Student mit Lebensmitteln eindecken, die Supermärkte in Spanien bereiteten dem Reisenden nicht so viel Freude wie noch in Frankreich, am heutigen Dienstag war auch noch ein Supermarkt nach dem anderen geschlossen und dass am 11. September. Dass es ein Feiertag in Katalonien ist, konnte der Ortsfremde nicht wissen, eine Tankstelle half aus. Der Ärger war schnell verflogen als der Radler die bereits erwähnte kurvenreiche Strecke an der Küste erreichte.<a rel="attachment wp-att-1002" href="http://envirocyclingtraveller.wordpress.com/2009/11/19/radtour-rugen-barcelona/28_costa_brava/"><img class="alignleft size-medium wp-image-1002" title="28_Costa_Brava" src="http://envirocyclingtraveller.files.wordpress.com/2009/11/28_costa_brava.jpg?w=300&#038;h=229" alt="28_Costa_Brava" width="300" height="229" /></a> Eine grüne dichtbewachsene Strecke die stets bergauf- und ab ging und immer wieder einen traumhaften Blick auf das Meer preisgab. An dieser Prachtstraße tauchte eine vereinzelte Villa nach der anderen auf , gut möglich, dass hier der ein oder andere FC Barcelona-Spieler seinen millionenschweren Sold in diese Immobilien investiert hat. Begleitet wurde der Fahrradfahrer von einer illustren holländischen Triker-Gruppe, die in jeder Haltebucht posierte und photographierte. Während des ganzen Streckenabschnitt wurde der Radler mehrmals von lauten knatternden &#8216;Dreirädern&#8217; überholt, herrlich! Kurz vor Lloret de Mar erhielt der Student einen Anruf von einem gewissen Herrn Schmidt aus Bremen, ein Studienkollege: „Hey Malte was geht, alles fit? Sag mal hast du Bock mit mir für die anstehenden Wiederholungsklausuren zu lernen? “ „Ey Kollege bleib mal gechillt, ich bin gerade mit dem Rad nach Lloret de Mar unterwegs, Party ey ! Keine Zeit, aber nächste Woche bin ich wieder in Bremen“ „Ey coole Sache man bis nächste Woche“! Je mehr sich der Fahrradfahrer der Zielstadt näherte, umso näher rückten auch die Alltagspflichten. Doch zunächst stand Lloret de Mar auf dem Programm. <a rel="attachment wp-att-1004" href="http://envirocyclingtraveller.wordpress.com/2009/11/19/radtour-rugen-barcelona/29_barca_kilometer-2/"><img class="alignleft size-large wp-image-1004" title="29_Barca_kilometer" src="http://envirocyclingtraveller.files.wordpress.com/2009/11/29_barca_kilometer1.jpg?w=239&#038;h=688" alt="29_Barca_kilometer" width="239" height="688" /></a>Der Student kam einen Tag zu früh, die Hauptsaison des innerstädtischen Campingplatzes endete am 11.September, so wurden heute noch einmal 12,73 Euro fällig, einen Tag später wären es nur noch 7,20 Euro gewesen. Erst die geschlossenen Supermärkte, dann der Tarifwahnsinn und das maue Partyleben, mit Hauptsaison hatte das nicht mehr viel zu tun, es gab heute im dreifachen Sinne nichts zu feiern, aber die Erinnerungen an die schöne Strecke blieben bestehen. </span></p>
<p style="line-height:100%;"><span style="font-family:Georgia,serif;"><span style="font-size:x-small;"><em>Wetter: sonnig, warm,</em></span></span></p>
<p style="line-height:100%;">∑<span style="font-family:Georgia,serif;"><span style="font-size:x-small;"><em><sub>Km Gesamt</sub>: 3228 km</em></span></span></p>
<h5><span style="font-family:Georgia,serif;">35.Tag; 12.September 2007 </span></h5>
<p style="line-height:100%;"><span style="font-family:Georgia,serif;"><span style="font-size:x-small;"><em>Lloret de Mar – Mataro – BARCELONA  nach 3303 km in 5 Wochen! &#8211; zurück El Masnou = 87 km</em></span></span></p>
<p><span style="font-family:Georgia,serif;">Ein Frühstück mit den Zeltnachbarn, es gab Kaffee und Nutella auf ungetostetem Weißbrot, so begann der Morgen. Heute stand das lang ersehnte Tourziel auf dem Programm. Die Strecke zum Ziel war von Urbanisation geprägt, nur das Meer verlieh ihr etwas Schönheit. Ein offizielles Barcelona Schild bekam der Radler nie zu Gesicht, auf einmal befand er sich mitten in der Stadt, ohne dass er es richtig bemerkte. Der &#8216;Torre Agbar&#8217; war schließlich das Symbol des Tourziels nach 5 Wochen und 3303 Kilometern – ein tolles Gefühl.<a rel="attachment wp-att-1005" href="http://envirocyclingtraveller.wordpress.com/2009/11/19/radtour-rugen-barcelona/30_barcelona/"><img class="alignleft size-medium wp-image-1005" title="30_Barcelona" src="http://envirocyclingtraveller.files.wordpress.com/2009/11/30_barcelona.jpg?w=316&#038;h=253" alt="30_Barcelona" width="316" height="253" /></a> Der Reisende versuchte noch ein wenig Orientierung in der lebendigen etwas chaotischen Stadt zu bekommen, bevor es gegen Abend wieder stadtauswärts zum einzigen citynahen Campingplatz in El Masnou ging. Die Illusion für einstellige Übernachtungstarife war auch hier hinfällig.</span></p>
<p style="line-height:100%;"><span style="font-family:Georgia,serif;"><span style="font-size:x-small;"><em>Wetter: sonnig, warm,</em></span></span></p>
<p style="line-height:100%;">∑<span style="font-family:Georgia,serif;"><span style="font-size:x-small;"><em><sub>Km Gesamt</sub>: 3315  km</em></span></span></p>
<h5><span style="font-family:Georgia,serif;">36.Tag; 13.September 2007</span></h5>
<p style="line-height:100%;"><span style="font-family:Georgia,serif;"><span style="font-size:x-small;"><em>Barcelona erkundet = 32 km</em></span></span></p>
<p><a name="firstHeading1"></a><a name="firstHeading2"></a><span style="font-family:Georgia,serif;">Die S Bahn brachte den Student mit Fahrrad ohne Gepäck in die Innenstadt, eine äußerst zufriedenstellende Infrastruktur ermöglichte dem Tourist interessante Attraktionen wie die &#8216;Sagrada Família, das &#8216;Arc de Triomf&#8217; und den alten Olympia Park mit dem Rad anzusteuern. Auch das ehrwürdige Stadion &#8216;Camp Nou&#8217; wurde nicht ausgelassen. An den Ampeln jeder Kreuzung fand der Sportler immer wieder gefallen daran, sich im Wettrennen mit den zahlreichen Rollerfahrern zu messen. So ein unbepacktes Fahrrad beschleunigt so unglaublich gut und da die nächste Ampel nicht weit ist, hatte der Mensch die Chance gegen die Technik zu siegen. Am Ende des Tages brachte die Technik den Radler wieder zurück zu seinem Campingplatz.</span></p>
<p style="line-height:100%;">&nbsp;</p>
<p style="line-height:100%;"><span style="font-family:Georgia,serif;"><span style="font-size:x-small;"><em>Wetter: leicht bewölkt, teils sonnig</em></span></span></p>
<p style="line-height:100%;">∑<span style="font-family:Georgia,serif;"><span style="font-size:x-small;"><em><sub>Km Gesamt</sub>: 3347  km</em></span></span></p>
<h5><span style="font-family:Georgia,serif;">37.Tag; 14.September 2007</span></h5>
<p style="line-height:100%;"><span style="font-family:Georgia,serif;"><span style="font-size:x-small;"><em>Barcelona erkundet – zum Campingplatz am Meer i.d. Nähe des Airports = 20 km</em></span></span></p>
<p><span style="font-family:Georgia,serif;">Mit Sack und Pack verließ der Reiseende seine zweitägige Campingstätte und fand sich bald am Place de Catalunya wieder. Was er genau alles noch erlebte, geben die handschriftlichen Aufzeichnung nicht wieder. Ein Erlebnis blieb jedoch in Erinnerung. Der Sportler verzehrte gerade seinen Mittagssnack und schaute dem regen Treiben der zahlreichen Tauben zu. Ein kleiner Junge, der selbiges Federvieh schadenfroh jagte, veranlasste dem Beobachter schließlich dazu, aufzustehen und ein paar Fotos zu machen. Als der Student zu seinem Platz zurückkehren wollte, saß dort eine junge Dame, das Getränk und das Fahrrad auf und an der Bank schien sie nicht zu stören. Auf spanisch sprach sie den Studenten ganz &#8216;überrascht&#8217; an. Er verstand kein Wort, es müsste aber in etwa die Bedeutung gehabt haben:&#8217;Ohh ist das dein Platz? ist mir gar nicht aufgefallen, Entschuldigung!&#8217;. Jedenfalls antwortet er: „Excuse me, I don&#8217;t speak Spanish“ „Ohh sorry where are you from?“ „Germany“ „Ach du kommst auch aus Deutschland, das ist ja ein Zufall“. Beide erzählten sich interessiert ihre Geschichte warum sie jetzt hier in Barcelona seien und als von ihr irgendwann die Frage kam, was er denn heute noch so vorhabe, antwortete er nichts besseres als: „Ich muss mir am Flughafen irgendwie noch ein Campingplatz suchen.“ <a rel="attachment wp-att-1006" href="http://envirocyclingtraveller.wordpress.com/2009/11/19/radtour-rugen-barcelona/31_letzter_abend/"><img class="alignleft size-medium wp-image-1006" title="31_Letzter_Abend" src="http://envirocyclingtraveller.files.wordpress.com/2009/11/31_letzter_abend.jpg?w=300&#038;h=215" alt="31_Letzter_Abend" width="300" height="215" /></a>Somit verabschiedeten sie sich und sie verschwand irgendwo in der Menschenmenge Barcelonas. Jede Antwort wäre besser gewesen, aber nicht diese. einen Campingplatz hat der Student trotzdem noch gefunden.</span></p>
<p style="line-height:100%;"><span style="font-family:Georgia,serif;"><span style="font-size:x-small;"><em>Wetter: leicht bewölkt, teils sonnig</em></span></span></p>
<p style="line-height:100%;">∑<span style="font-family:Georgia,serif;"><span style="font-size:x-small;"><em><sub>Km Gesamt</sub>: 3367 km</em></span></span></p>
<h5><span style="font-family:Georgia,serif;">38.Tag; 15.September 2007 </span></h5>
<p><span style="font-family:Georgia,serif;">Zum Airport ] FLUGZEUG [ Hamburg[AUTO] Pinneberg – Appen Etz = 15 km</span></p>
<p><span style="font-family:Georgia,serif;">Flugzeuge weckten den Camper früh morgens, bald darauf präparierte der Student im Flughafen sein Fahrrad für den Abflug , beim Einchecken wurde er in viele unterhaltsame Gespräche verwickelt, es ist eben doch auffallend wenn ein Fahrrad mit in den Flieger genommen wird. Dass dies über möglich ist , ist den gemeinen Flugpassanten gar nicht so bewusst. Innerhalb von zweieinhalb Stunden trug das Flugzeug den Sportler heimwärts, über eine Distanz, für die er mehrere Wochen gebraucht hatte. Am Flughafen nahmen ihn seine Geschwister in Empfang, was für eine Freude! Die letzten zwei Kilometer musste der überraschte Bruder dann doch noch selber mit dem Fahrrad bewältigen. Weniger später wusste er auch warum, das halbe Dorf war an der Straße versammelt, da gerade ein Straßenfest stattgefunden hatte, es war ein Empfang der in Erinnerung blieb und bevor der Student richtig ankam stand auch schon ein Journalist zur Stelle.</span></p>
<p style="line-height:100%;"><span style="font-family:Georgia,serif;"><span style="font-size:x-small;"><em>Wetter: leicht bewölkt, teils sonnig</em></span></span></p>
<p style="line-height:100%;">∑<span style="font-family:Georgia,serif;"><span style="font-size:x-small;"><em><sub>Km Gesamt</sub>: 3382 km</em></span></span></p>
<br />Veröffentlicht in Auf Umwegen Unterwegs Tagged: Barcelona, Deutschland, Europa, Fahrradtour, Frankreich, Paris, Rügen, Spanien <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/envirocyclingtraveller.wordpress.com/939/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/envirocyclingtraveller.wordpress.com/939/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/envirocyclingtraveller.wordpress.com/939/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/envirocyclingtraveller.wordpress.com/939/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/envirocyclingtraveller.wordpress.com/939/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/envirocyclingtraveller.wordpress.com/939/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/envirocyclingtraveller.wordpress.com/939/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/envirocyclingtraveller.wordpress.com/939/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/envirocyclingtraveller.wordpress.com/939/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/envirocyclingtraveller.wordpress.com/939/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/envirocyclingtraveller.wordpress.com/939/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/envirocyclingtraveller.wordpress.com/939/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/envirocyclingtraveller.wordpress.com/939/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/envirocyclingtraveller.wordpress.com/939/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=envirocyclingtraveller.wordpress.com&amp;blog=6406157&amp;post=939&amp;subd=envirocyclingtraveller&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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			<media:title type="html">16_Camping_Party</media:title>
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			<media:title type="html">17_Avignon</media:title>
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			<media:title type="html">18_Tarascon</media:title>
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			<media:title type="html">19_Nimes_Area</media:title>
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		<title>FUSSBALL IN NEUSEELAND</title>
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		<pubDate>Sat, 14 Nov 2009 07:03:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>mapexplorestheworld</dc:creator>
				<category><![CDATA[Studium - Alltag]]></category>

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		<description><![CDATA[NACHTRAG: Wie auch den heimischen Fussballmedien zu entnehmen ist, Neuseeland ist bei der WM dabei: http://www.kicker.de/news/fussball/wm/startseite/517082/artikel_Fallon-trifft-Paston-haelt&#8212;Neuseeland-jubelt.html. Es war ein super spannendes Spiel bis zum Schluss, da die Kiwis zu viele Chancen ausliessen. Dann fiel in der 88. Minute ein Gegentor, das zurecht nicht gegeben wurde und  im Spielbericht auch nicht auftaucht, aber als Zuschauer denkt [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=envirocyclingtraveller.wordpress.com&amp;blog=6406157&amp;post=1099&amp;subd=envirocyclingtraveller&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><!-- 		@page { margin: 2cm } 		P { margin-bottom: 0.21cm } --><span style="font-family:Georgia,serif;"><span style="font-size:small;">NACHTRAG: Wie auch den heimischen Fussballmedien zu entnehmen ist, Neuseeland ist bei der WM dabei: http://www.kicker.de/news/fussball/wm/startseite/517082/artikel_Fallon-trifft-Paston-haelt&#8212;Neuseeland-jubelt.html. Es war ein super spannendes Spiel bis zum Schluss, da die Kiwis zu viele Chancen ausliessen. Dann fiel in der 88. Minute ein Gegentor, das zurecht nicht gegeben wurde und  im Spielbericht auch nicht auftaucht, aber als Zuschauer denkt man natuerlich zuerst, Mist das war s jetzt. Die Stimmung war unglaublich, ich wuerde sie eher mit WM Stimmung als mit Bundeligastimmung vergleichen.&#8220;There is only one <strong>Rory Fallon</strong>&#8222;, akkustisch leicht zu verwechseln mit Rudi Voeller. Ich muss zugeben, da habe ich die Kiwis deutlich unterschaetzt. Es war ein unglaubliches Fussballerlebnis, dann trifft man nach dem Spiel noch sehr freundliche Auswaertsfans aus Bahrain, haette ich  so auch nicht erwartet, da hat wohl ein Scheich ein Flug spendiert. Die Spieler haben allerdings noch unfairer gespielt als Italiener, hat bloss letztendlich nicht zum Erfolg gefuehrt. Jetzt geht es ab zur Faehre, ich erwarte einen guten Seegang.</span></span></p>
<p><span style="font-family:Georgia,serif;">Heute ist es soweit, der 14 November, ich bin aus meiner WG in Palmy ausgezogen und werde, bevor es mit dem Fahrrad auf  die Südinsel geht, noch das WM-Qualifikationsrückspiel der Neuseeländischen Fußballnationalmannschaft in Wellington angucken. Anlässlich dieses Ereignisses verliere ich mal ein paar Zeilen an den Fußball in Neuseeland. Die Nationalmannschaft (auch All Whites genannt, als Pendant zu den All Blacks; Rugby) rangiert derzeit auf Platz 83 in der Weltrangliste und hat sich letztmalig 1982 für eine WM Endrunde qualifiziert. Seitdem Australien jüngst die Konföderation gewechselt hat, gibt es im Ozeanischen Verband eigentlich keinen ernsthaften Gegner mehr für die &#8216;Kiwis&#8217;, außer vielleicht die Fidschi Inseln. Die Gegner heißen meist Tahiti, Tuvalu Neukaledonien, Tonga, Samoa, Salomonen oder Vanuatu und würden vermutlich auch bei Holstein Kiel oder FC Oberneuland unter die Räder kommen. Der Gegner bei diesem Quali-Spiel heißt Bahrain, 61. der Weltrangliste. Es ist auf dem Papier wahrlich kein Topspiel, aber es geht um viel, die WM Teilnahme. Das Hinspiel in Bahrain ging 0:0 aus, die Chancen, dass Neuseeland weiter kommt, stehen somit nicht schlecht. Am besten wäre ein Sieg , denn auf ein 0:0 mit Verlängerung habe ich wenig Lust und alle anderen torreicheren Remis wären zwar gut für die Unterhaltung, jedoch schlecht für die All Whites, da Bahrain dann mehr Auswärtstore erzielt hätte. In Gesprächen mit Kiwi-Studenten hat sich herausgestellt, dass &#8216;Soccer&#8217; beliebter ist als gedacht, besonders als Freizeitsport in Vereinen. Eine Profiliga gibt es in Neuseeland aber nicht, jedoch eine Profimannschaft, genannt Pheonix Wellington. Diese Mannschaft kann in der Australischen &#8216;A-League&#8217; auf eine sagenumwobene Historie von zwei Jahren zurückblicken – es wurde Anno 2007 als Nachfolgerteam der &#8216;New Zealand Knights&#8217; gegründet. Diesem Team wurde nach bloß zwei Spielzeiten die Lizenz entzogen. Eine Erfolgsgeschichte sieht anderes aus und wie lange sich Phoenix Wellington halten kann bleibt abzuwarten.Die sportliche Situation lässt sich zumindest gut mit Eintracht Frankfurt oder Hannover 96 vergleichen, bloß dass es in der A League keinen Abstiegskampf gibt, also fehlt jegliche Spannung. Dieser Sachverhalt spiegelt sich auch an den Zuschauerzahlen wieder, welche von 11.000 auf 7.000 gesunkenen sind und das in einem Stadium, das mit 34.500 Zuschauern nicht viel kleiner ist als Weserstadion (ohne Stehplätze). Zusammenfassend lässt sich sagen, dass im Freizeitsport Fußball angesagt ist, jedoch kann es bei weitem nicht mit den Nationalsportarten wie Rugby und Cricket mithalten. Sollte Neuseeland sich aber für die WM qualifizieren, wäre das eine neue Chance für den Fußball. Den die Bevölkerung kann sich  an der Volkssportarten Cricket und Rugby im Fernsehen satt sehen. Beinahe täglich gibt es Liveübertrageungen über den ganzen Tag, die  für eine gewisse Art von Reizüberlflutung sorgen . Mal was neues würde da ins Bild passen. Immerhin, dieses Spiel am Wochenende ist restlos ausverkauft, dass gab es schon seit 1982 nicht mehr.</span></p>
<p><span style="font-family:Georgia,serif;">In den nächsten Wochen werde ich wenig Zeit finden weitere Artikel zu veröffentlichen. Pünktlich zur Beginn der Radtour habe ich den Bericht zur Radtour nach Barcelona  fertiggestellt, an dem kann man aufgrund des Umfangenes eine Weile lesen. Ab 19.November hier auf der Seite.</span></p>
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